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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RUNAMOK

RUNAMOK

BACK FOR REVENGE (41:03 min.)

METAL AXE / POINT
Mit Gitarrist und Sänger Fabian Schwarz (Stormwitch) sowie Gitarrist Olli Kaufmann (Ex-Tyran Pace) finden sich in Runamoks Line-up gleich zwei Urgesteine deutschen Metals, die schon seit Jahren im Geschäft sind. Das macht diese Scheibe allerdings nicht besser, sondern lässt diese Band (oder besser Projekt?) in einem etwas zwielichtigen Licht erscheinen. Schlussendlich spielen alle der vier beteiligten Musiker noch in anderen Combos, über deren Bekanntheitsgrad sich trefflichst streiten ließe. Wie es der Zufall so will, verfügt Bandkopf Fabian Schwarz auch noch über ein eigenes Tonstudio, so dass das Budget mit der Aufnahmesession nicht allzu sehr belastet wurde. Lässt sich also doch ´ne gute Mark nebenbei machen, oder? Okay, let the music do the talking. Angesagt ist rauer, speediger, im Midtempo-Bereich angesiedelter, leicht thrashiger Metal, der aufgrund der auffälligen Gitarrenlastigkeit und der Stimme von Fabian Schwarz stellenweise an die Band eines gewissen Dave Mustaine erinnert. Nun sind Megadeth – so rein musikalisch – ja nicht unbedingt die schlechteste Referenz, jedoch erreichen die vier Süddeutschen nicht zu einem einzigen Zeitpunkt die Klasse der Kalifornier. (Stop, das ist falsch! „Guilty“ ist ein toller Song, der so auch auf jedem Megadeth-Album hätte stehen können.) Was trotzdem nicht weiter schlimm wäre, haben die Mannen um den rothaarigen Gitarrero im Laufe ihrer Karriere doch einige erstklassige Alben auf die Reihe bekommen. Viel schlimmer wiegt, dass die größtenteils an sich nicht schlechten Songs – von denen nur der eine oder andere etwas uninspiriert wirkt – total seelenlos rüberkommen. Ich habe zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Musiker mit vollem Herz und Einsatz bei der Sache sind. Selbst der einzigen Fremdkomposition, „Looks That Kill“ (Mötley Crüe), die grundsätzlich interessant verthrasht wurde, fehlt Ausdruck und Tiefe. Nochmals: das Songwriting ist zu großen Teilen in Ordnung, aber die Seele fehlt. Vielleicht liegt´s aber auch nur am klinisch toten Sound?
6/10 - SBr


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