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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BEGODDEN MIST ....

BEGODDEN MISTS

POST MODERN PLAGUE (39:50 min.)

BLACK CUSTARD RECORDS / UK-IMPORT
Diese britische Combo existiert seit 2002 in einer Besetzung, die völlig unterschiedliche Einflüsse in die Musik Begodden Mists einbringt. Auch wenn man sich in der Biographie auf den - doch recht allgemein gehaltenen - Nenner "Heavy Progressive Rock with with a strong gothic influence in terms of lyricism and image" einigen konnte, so zeigen die aufgezählten Einflüsse (Anathema, Katatonia, Marillion, Ozric Tentacles, My Dying Bride, Emperor, Black Sabbath, Opeth, Porcupine Tree und New Model Army) um so stärker die verschiedenen musikalischen Backgrounds der vier Bandmitglieder. (Drummer Wade hat z.B. noch ein ziemlich rauhes, um nicht zu sagen primitives Black Metal Projekt namens Sinpularctos am Start.) Nach einigen Demos und dem CD-Vorläufer "Walking Out Of This World" ist man mit dem aktuellen Output "Post Modern Plague" nun bei dem britischen Indie-Winz-Label Black Custard gelandet, die gemäß ihrer Firmenpolitik nur Bands mit einem völlig eigenen Stil signen und diesen dementsprechend auch völlige künstlerische Freiheit gewähren. Im Falle der Jungs aus der Nord-Londoner bzw. der Hertfordshire-Area zeigt sich dies z.B. dadurch, daß die CD mit einem schönen Intro namens "The Dream Of The Unattainable" eingeleitet wird und die ersten Gesangstöne auf "Fortune Fades" dann direkt mit Death Growls beginnen, bevor diese innerhalb von Sekunden in einen klaren, rauhen und leicht melancholischen Gesang umschlagen. Nach zwei, drei Liedern ist eigentlich klar, daß sich Begodden Mists in der Dark Atmospheric Rock-Ecke ganz wohl fühlen, diesen aber teils sehr eigenwillig interpretieren. Der Gesang tendiert eher in die seicht-melancholische Ecke a la New Model Army, ein bißchen Fields Of The Nephilim, während die Instrumente dann doch schon mal stärker eine heavy Seite aufzeigen. Hier sind dann in erster Linie britische Düster-Doom-Combos wie Anathema oder My Dying Bride als Einflüsse zu nennen. Aspekte des ganz harten Stoffs kann ich auf "Post Modern Plague" nicht entdecken. Alles in allem ein interessantes, relativ kurzweiliges Album, welches die Ultra-Fraktion im Metal-Lager aber sicherlich nicht ansprechen wird. Als Kritikpunkte sind hauptsächlich die noch verbesserunswürdige Produktion sowie der Gesang, den man sich etwas ausgeprägter und facettenreicher wünschen würde, zu nennen. Und natürlich die unsägliche Drehorgelmelodie in "Grey". Anspieltipp: Das gelungene "Hide Away" und die gute Akustik-Nummer "Secret Judgement". http://www.begoddenmists.co.uk http://www.blackcustardrecords.co.uk
7/10 - SBr


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