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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: METAMORPHOSIS

METAMORPHOSIS

NOBODY CARES (64:05 min.)

GALILEO / SCHWEIZ-IMPORT
Lange Zeit war es still um das idealistische schweizerische Prog-Rock-Label Galileo und als man sich fast schon Gedanken um den Fortbestand der rührigen Firma machen musste, trifft mit "Nobody Cares" der zweite Streich von Metamorphosis ein, also glücklicherweise ein gelungener Beweis für die fortwährende Existenz der Underground-Firma. Keine großartigen Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger "After All These Years" (seinerzeit natürlich auch bei uns besprochen und gewürdigt!), aber bewährte Qualität bietet Drummer, Produzent, Sänger und Keyboarder Jean-Pierre Schenk mit den acht vorliegenden Kompositionen, die in der Tat speziell jene Musik-Gourmets ansprechen, die mit ihrem ganzen Herzen an Pink Floyd hängen und sich grämen müssen, dass sich die alten Herrschaften anscheinend lieber ihren Tantiemen widmen, anstatt mal wieder kreativ zu arbeiten. Nicht so Metamorphosis und ihr ebenfalls schon in die Jahre gekommener Motor J.P. Schenk, hier meint man den Spaß an der musikalischen Schaffenskraft fortwährend heraushören zu können. Aber Moment, Jean-Pierre verzichtete darauf das Schlagzeug zu bedienen und programmierte es stattdessen, wobei das Programming sehr geschmackvoll und ´naturbelassen´ ausgefallen ist. Ansonsten herrscht weiterhin Pink Floyd-lastiger, Song-dienlicher Art-Rock vor, selbst die Vocals erinnern manchmal etwas an Gilmour - speziell beim Opener "Looking For Somewhere", aber Metamorphosis haben letztendlich genügend eigene Klasse, um nicht als Plagiat gelten zu müssen. Und wenn das inspirierende Original nicht mehr aus dem Rentner-Dasein herausfindet, kann man doch froh sein, neue und gutklassige Songs in bewährter Machart (Kompliment an David Grillon und Giova Esposito für die geschmackvollen Sologitarren in bester, typisch lyrischer Gilmour-Manier!) zu Gehör zu bekommen, oder? http://www.galileo-records.com und http://www.jp-metamorphosis.com
7/10 - CL


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