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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACKFIELD

BLACKFIELD

SAME (36:59 min.)

HELICON / ISRAEL-IMPORT
Wer Ohrenzeuge der letzen Porcupine Tree-Tour war - ich durfte das fantastische Gastspiel in der Bochumer Zeche erleben - hört den Namen Blackfield nunmehr nicht zum ersten Mal. Der israelische Sänger bzw. Songwriter Aviv Geffen, in seiner Heimat anscheinend ein sehr bekannter, gefeierter Musiker, präsentierte sich im Vorprogramm, Porcupine Tree-Mastermind Steven Wilson mischte zwischendurch zur Unterstützung seines Kollegen mit und auch die erste Single des gemeinsamen Projektes Blackfield, namentlich "Hello", wurde bereits am Merchandise-Stand angeboten. Es ist übrigens mindestens zwanzig Jahre her, dass Pink Floyd oder Songwriting-Gott Roger Waters ein derart schönes Teilchen erschaffen haben, und dies ist nicht der einzige hell - oder bei der vorherrschenden Album-Stimmung besser gesagt grau - erstrahlende Lichtblick. Ich kann jedenfalls nur allen Porcupine Tree-Fans raten, sich dieses exzellente, just beim israelischen Helicon-Label veröffentlichte Meisterwerk schnellstens zu besorgen, denn Steven Wilson´s kompositorische und produktionstechnische Handschrift ist klar zu orten und einfach nur wundervoll zu hören. Die von beiden Künstlern gemeinsam komponierten, eingespielten und gesungenen Songs erinnern stark an die letzten beiden Porcupine Tree-Alben minus die technischen, progressiven und härteren Raffinessen der Wilson-Band, denn Blackfield gehen extrem eingängig und geradlinig zur Sache, ohne Schnörkel und auf ihre Weise gar etwas poppig (aber niemals am Mainstream ausgerichtet!), was eine Nummer wie "Pain" zu einem ungeheuer harmonischen Ohrenschmaus macht. Dabei bleibt vieles aber sehr introvertiert, nachdenklich und vor allem äußerst melancholisch ("Lullaby", "Glow", welches überraschenderweise nach über drei sehr ruhigen Minuten zum Ende hin in einen weit ausladenden Wave-Rocker in bester, großer The Mission-Tradition umschlägt, oder das herzzerreißende, riesengroße "Cloudy Now"), was hervorragend mit den Lyrics korrespondiert, die mit simpel-schönen Zeilen wie "Heart needs a home, it´s a dark and empty road when You´re alone" in bester Singer- und Songwriter-Tradition gespickt sind. Augen auf beim Mailordercheck, denn die "Blackfield"-CD ist keinen Deut weniger interessant als "Lightbulb Sun" oder "In Absentia" (im Gegenteil!!!) und dürfte - vorausgesetzt das Album wird in Europa nicht lizensiert - schon bald ein vielgesuchtes, heiß begehrtes Sammlerstück sein. Meine kriegt aber mit Sicherheit niemand. Grandios! http://www.helicon.co.il und http://www.blackfield.org
10/10 - CL


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