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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MAR DE GRISES

MAR DE GRISES

THE TATTERDEMALION EXPRESS (56:09 min.)

FIREBOX / TWILIGHT
Welch ein Monument. Nach diesem Hammer wird sich der Nabel der Funeral Doom-Welt wohl in südliche Gefilde verschieben, denn waren bislang finnische Kombos das Maß aller Dinge, so haben ab jetzt die Chilenen (!) Mar de Grises bei der Manifestation der düstersten und gewaltsamsten Epen menschlicher Abgründe ein gewaltiges Wörtchen mitzureden. Mar de Grises erstarren dabei nicht in Ehrfurcht vor schweren und kataklystischen Monumentalriffs, sondern schaffen atmopshärische Zwischenparts oder inszenieren rohe Ausbrüche voller Aggressivität, wie sie intensiver nicht sein könnten. Hier werden dann auch die vielschichtigen Wurzeln der Chilenen deutlich, die ihren Ursprung eben nicht nur in der Eindimensionalität schwermetallischer Ausdrucksformen haben, sondern zugleich Bezug auf klassische Musik, Ambient, Elektronik oder Postpunk nehmen. Vor allem in den bewusst nicht metallischen Passagen erinnern Mar de Grises nicht selten an die Italiener Canaan, und wer mit deren nicht minder beeindruckenden Kunstwerken vertraut ist, wird die Intensität dieses monolithischen Meisterwerkes zu schätzen wissen. Wer sich bewusst seiner schwermütigen Stimmungen hingibt und darin zu schwelgen sucht, „The Tatterdemalion Express“ bietet dazu Gelegenheit genug.
10/10 - MK


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