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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MICHAEL ERNST

MICHAEL ERNST

EXCALIBUR (49:20 min.)

POINT / POINT
Die Geschichte um den Legenden-König Artus und sein Schwert Excalibur wurde schon oft besungen, aber noch nie so oberflächlich wie in diesem Werk von Michael Ernst, der schon seit 1983 mit seinen Gedanken zu diesem Album beschäftigt war. Klischeehafte Pop-Musik, mit leichten Klassik-Nuancen, aufgesetzt mit billigsten Konfektionstexten von der Stange, die bestechend durch ihre Paarreime das Würgen in der Halsregion erzeugen. Der Komponist, der die Story um das Schwert aus dem Stein von der damaligen Zeit des Geschehens in die Moderne transferieren will, nutzt ebenfalls Techno- und Rap-Facetten der simplen Sorte, wohl um sein Opus recht hip zu gestalten. Selbst für geklaute Ideen wie im Song „Stop“, der wie eine Mischung aus Lighthouse Family und Boy George`s „Run“ klingt, oder beim Track „Back Again“, der eine berühmte Single von Paula Abdul zitiert, wenn man sie auf 33rpm abspielen würde, ist er sich nicht zu schade. Gut gepfuscht! Sorry, Mister Ernst, aber einige Metal-Poser kennen sich auch gut in der Pop-Musik aus. Den Gesang teilt sich der Chef des Projekts mit Alan Parsons und Chris Thompson (Mannfred Mann`s Earth Band), die sich alle nicht mit Ruhm bekleckern. Johnny Bertl (Musical Conductor von „Falco Meets Amadeus“) verpasste dem Ganzen einen sterilen Sound ohne Ecken und Kanten. Ähnliche Musik findet ihr auf etlichen Telefonwarteschleifen. Zudem finde ich das Thema weitgehend verfehlt, denn textlich sind die einzelnen Darbietungen ohnegleichen austauschbar und ähneln meistens langweiligen Liebesliedern und munteren Botschaften, die sich selten um Excalibur als eher um die eigentliche Aussage der Geschichte drehen. Einen richtigen Hit konnte ich auch nicht ausmachen.
3/10 - SBk


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