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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RUOSKA

RUOSKA

RIISU (42:11 min.)

KRAKLUND / FINLAND-IMPORT
Finland hat uns in den letzten Jahren einiges an obskuren Acts beschert. Angefangen bei den Leningrad Cowboys und Waltari über Ultra Doomer wie Thergothon oder Skepticism bis hin zu Humpa Metal-Bands wie Finntroll. Ruoska reihen sich mit ihrem Album „Riisu“ hier nun nahtlos in die Phalanx schräger Musikkapellen aus dem hohen Norden ein, denn neben dem schwer gewöhnungsbedürftigen Textgut in finischer Sprache bewegt sich das Sextett musikalisch in der Schnittmenge aus traditionellem Metal, bierselig geschwängerten Melodiebögen folkloristischen Anstrichs und ziemlich obskur anmutenden elektronischen Einsprengseln. Kein einfach zu konsumierendes Gemisch also, das vor allem aufgrund der finischen Sprache für normal metallische Hörgewohnheiten nur schwer konsumierbar und wohl auch nicht immer so ganz ernst gemeint scheint, legt man einmal einen Song wie „Darmstadt“ zugrunde. „Riisu“ ist dennoch kein Album, das den Eindruck fehlender Ernsthaftigkeit vermittelt, zumal sich mit zunehmenden Rotationszahlen im heimischen CD-Player auch eine Reihe von Highlights wie „Kuka Luopuisi Kuolemastaan“ oder „Synkat Soinnut Rujot Riimit“ herauskristallisieren. Wer in seinen Hörgewohnheiten nicht festgefahren und auch musikalischen Experimenten nicht abgeneigt ist, sollte sich seine Kopie von Ruoskas „Riisu“ über http://www.kraklund.fi sichern.
7/10 - MK


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