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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MIDNITE CLUB

MIDNITE CLUB

RUNNING OUT OF LIES (50:32 min.)

ESCAPE / SONY
Genau so muss guter Melodic-Rock bzw. AOR-Sound aus deutschem Lande klingen um international konkurrenzfähig zu sein. Verwunderlich ist es allerdings, dass Sänger Carsten Schulz bei seinen beiden Nebenbetätigungsfeldern, Evidence One und Midnite Club, weitaus besser zur Geltung kommt als bei seinem Hauptbrötchengeber Domain. Schon Evidence One hatten großartige Momente, aber Midnite Club, hervorgebracht von Gitarrist Stephen Seger, der schon 1997 mit Sänger Carsten unter dem Namen Mr. Hate das Album „Fragments“ auf den Markt brachte, stellt die Melodic-Rock Szene Deutschlands auf den Kopf. Mit dabei - von den Söhnen Mannheims (!!!) - Drummer Bernd Hermann, Scarlet Rose-Bassist Andy Keller und Keyboarder Holger Seeger (Cameron). Der Name der Band stammt von dem gleichnamigen Song aus der Feder von Frontline-Gitarrero Robby Boebel. Robby spielt bei diesem Track als Gastmusiker die Rhythmusgitarre und ist nebenbei für den Titel „Ticket To Silence“ als Songwriter mitverantwortlich. Stephen, der Gitarrenunterricht von Joey Tafolla (aus dem Shrapnell-Stall) und Vitek Spacek (Laos, Craaft, Steeler) genoss, flippt zu keiner Zeit aus und spielt außerordentlich songdienlich. Dennoch bietet er feinste Ware feil. Schon die ersten drei Tracks „Neon Dreaming“, „Too Close To The Sun“ und “ Morning Rain” sind ein Traum was Dynamik, Ohrwurmcharakter, unvergessliche Melodien und Hit-Niveau betrifft. Herz und Seele als Hauptziel. Man hat es sogar geschafft ein Stück Eigenständigkeit zu erzielen, soweit dass in diesem Genre überhaupt noch möglich ist. Aber durch die powervollen und harten Einsprengsel zelebriert man eine außergewöhnliche Kompositionsidee, zu der mir partout keine Band als Vergleich einfällt. Das geschieht mir so gut wie nie. Herzlichen Glückwunsch.
9/10 - SBk


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