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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BESEECH

BESEECH

DRAMA (40:10 min min.)

NAPALM / SPV
So unterschiedlich die ersten drei Alben der Schweden Beseech auch sind - ich liebe sie alle. Umso neugieriger war ich auf das neueste Werk "Drama". Und mit dem Titelsong hat man auch direkt eine Perle des musikalischen Schaffens direkt an den Anfang gestellt. Bester gefühlvoller Gothic Metal mit einem gut aufgelegten Erik Molarin am Mikro. Dieser Song hätte ohne Weiteres auch auf dem superben Vorgänger "Souls Highway" stehen können. Das folgende "Higher Level" ist nicht schlechter, nur dass sich hier weiblicher und männlicher Gesang in gleichberechtigter Weise abwechseln und sich nahezu perfekt ergänzen. Was danach auf diesem Album passiert, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Track Nummero drei "Voices" klingt 100%ig nach Pete Steele und Type O Negative. Absolut unpassend und der Band auch nicht würdig. Mit "Forever Falling" folgt dann wohl der Tiefpunkt des Albums. Ein absolut nerviger Song mit ätzendem Geklimper, belanglosem Songwriting, Industrial-Anklängen und sich schon fast an Pop Musik-Bereiche anbiedernden Vocals von Lotta Höglin. Das folgende "Bitch" kann sich auch nicht so recht entschließen, ob es nun Fleisch oder Fisch sein möchte. Die Gitarren sind ziemlich heftig eingespielt, aber durch den Mix dermaßen unterdrückt, dass es schon fast schmerzt. Auch der weiblich-männliche Wechselgesang funktioniert hier nicht wirklich. "Addicted" ist ein Song der mich mit seinem relativ starken elektronischen Einfluss ebenfalls nicht vom Hocker reisst. Mit dem Gothic-Rocker "Come On In" folgt allerdings wieder ein sehr starker Song, bei dem Erik sich von seiner besten Seite zeigt und realtiv düster und teilweise auch pathetisch klingt. In solchen Momenten erinnernt mich Musik und Gesang ein wenig an die deutschen Le Cri Du Mort (RIP). Im abschliessenden, sehr getragenen "Friend Emptiness" kann Lotta dann noch einmal alles in die Waagschale werfen und beweist auch, dass sie über eine sehr gute Stimme sowie eine gute Technik verfügt. Nichtsdestotrotz empfinde ich ihre Stimme als nicht sehr passend zu Beseechs Sound. Es bleibt festzustellen, dass das Songwriting mit dem Weggang des Gitarristen und Hauptsongwriters Klas Bohlin zwar variantenreicher, aber meines Erachtens nicht unbedingt besser geworden ist. Mankos sind für mich der zunehmende Industrial- bzw. Elektronik-Einfluss und die nicht immer passende Stimme von Lotta Höglin. Für sich allein betrachtet ein gutes Album, aber unter Berücksichtigung des bisherigen Gesamtwerkes von Beseech kann ich nicht mehr als sieben Punkte geben.
7/10 - SBr


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