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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BURDEN OF GRI ....

BURDEN OF GRIEF

FIELDS OF SALVATION (39:50 min.)

REMEDY / SOULFOOD
Wer hätte das gedacht? Burden Of Grief sind mir wahrscheinlich schon mehr als einmal bei Festivals und Konzerten über den Weg gelaufen, aber wirklich beachtet habe ich sie schändlicherweise bisher kaum. Das liegt wahrscheinlich an den recht derben Vocals von Mike Huhmann, die nicht so ganz mein Fall sind und mich erstmal abgeschreckt haben. Glücklicherweise setze ich mich mit zu reviewenden Scheiben aber auch näher auseinander, wenn sie mir nicht gleich auf Anhieb zusagen. Deswegen habe ich recht bald festgestellt, dass wir es hier mit einem amtlich fetten Brett zu tun haben. Hilfreich war dabei der instrumentale Titeltrack, der einem ohne vom heftigen Geshoute abgelenkt zu werden, die technischen Vorzüge und songschreiberischen Fähigkeiten der Jungs vor Ohren führt. Wir haben es hier mit einer Thrash-Keule auf hohem Niveau zu tun, die eigentlich kaum Wünsche offen lässt. Dabei wird nicht einfach von Anfang bis Ende durchgeholzt, sondern Wert auf Abwechslung innerhalb der Stücke gelegt. Immer wieder finden sich kurze ruhigere oder langsamere Passagen, zum Teil flankiert von dezenten Keyboards, bevor prägnante Breaks wieder zum Durchtreten des Gaspedals einladen. Besonders Drummer Carsten Schmerer tut sich bisweilen mit rasenden Blastbeats hervor, dass es einem fast das Langhaartoupet von der Platte weht. Die fulminante Produktion, die auch die Details heraus hören lässt, tut ihr Übriges, um dieses ambitioniert klingende Album zu einer empfehlenswerten Anschaffung für Freunde modernen, heftigen Thrash Metals zu machen. Wenn die Vocals etwas abwechslungsreicher wären, wie im geilsten Song "Dead Soul Decline" angedeutet, würde ich locker mehr als ganz fette sieben Punkte zücken.
7/10 - CB


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