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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MESMERIZED

MESMERIZED

FEEL THE SUBCONSCIOUS ( 25:20 min.)

EIGENPRODUKTION / SELBSTVERTRIEB
Bis vor kurzem noch trieb dieser Fünfer aus Kassel sein Unwesen unter dem Banner Perception, nun also ein erster Tonträger unter klangvollerem neuen Namen. Ein nettes Instrumental-Intro pustet die Gehörgänge frei für drei jeweils recht lang ausgefallene Songs, denen ein passabler Sound verpasst wurde. Die Zielgruppe ist ziemlich eindeutig das bangende Volk mit etwas gehobenen Ansprüchen, da ein leichter Prog-Faktor nicht ganz zu leugnen ist. Wirklich frickelig wird es aber nicht, denn das Material ist im Großen und Ganzen doch eher straight gehalten. Da nun mal auch im Falle Mesmerized kein neues Genre erfunden wird, muss ich fast zwangsläufig andere Bands als Vergleich heran ziehen. Stygma IV meets Brainstorm meets gemäßigte Nevermore - so oder ähnlich würde ich den Stoff einordnen. Natürlich wird die Qualität der erwähnten Kollegen noch nicht erreicht, was allein schon aufgrund produktionstechnischer Gegebenheiten auf der Hand liegt. Trotzdem könnte man bald zumindest ans Tor zur 2. Liga klopfen, denn mit Sänger Armin befindet sich ein echtes Talent in den eigenen Reihen. Der Mann trifft nicht nur die Töne, sondern beweist schon mit diesem ersten Lebenszeichen, wie ausdrucksstark und variabel er sein Organ einzusetzen versteht. Da er auch auf der Bühne mächtig was rüber bringt - wovon ich mich schon selbst überzeugen konnte - ist das quasi die halbe Miete für Mesmerized, um zukünftige Großtaten in Angriff zu nehmen. Glücklicherweise verstehen auch die Instrumentalisten ihr Handwerk, so dass hier ein vielversprechendes Scheibchen entstanden ist. Einzig im so wichtigen Songwriting-Bereich könnten noch ein paar Pfund nachgelegt werden, denn den drei Stücken würde der eine oder andere Überraschungseffekt gut tun. So bewegt sich die Chose fast ausschließlich im Midtempo-Bereich. Besonders die Gitarrenarbeit wirkt hier und da etwas bieder, zumal die beiden Klampfenschwinger sich ziemlich oft im Gleichklang befinden. Mehr Leads wären angebracht, so wie es im amtlichen Titelstück über weite Strecken gut gelungen ist. In "Feel The Subconscious" beweist die Band zudem, dass sie es versteht, ein knapp zehnminütiges Stück zu verzapfen, das den Hörer von Anfang bis Ende bei Laune hält. Vielleicht ist es ja nur eine Frage des Aufwands obige Kritikpunkte in den Griff zu bekommen, denn Gitarrist Nils zumindest trägt praktisch an einer Doppelbelastung, da er außerdem für die dezenten aber effektiven Keyboards zuständig ist. Wenn sich die Jungs reinhängen, bin ich mir sicher, dass noch einiges von ihnen zu erwarten ist. Kontakt: mike.diktator@t-online.de


Ohne Wertung - CB


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