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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: ROYAL HUNT

ROYAL HUNT

EYEWITNESS (50:33 min.)

FRONTIERS / EDEL
Für die zweite Runde bei Frontiers Records zogen Royal Hunt nicht unbedingt Zauberkünste aus dem Zylinder. Das gewohnt hohe spielerische Niveau wird zwar seltenst unterschritten, aber es fehlen eindeutig die charakteristischen Hits mit dem wertvollen Wiedererkennungswert. Die Fan-Gemeinde wird das vorliegende Album „Eyewitness“ mindestens ebenso schnell aufsaugen wie ein furztrockener Schwamm, aber die seit längerer Zeit quäkende Kritiker-Schar (mich ausgeschlossen) bekommt heuer das erste Material zu den alten Kommentaren. Da kann selbst ich nichts mehr schönreden. Vieles klingt nach Resteverwertung und schnellstens nachgeschoben. Warum ein Song wie „Wicked Lounge“ (...vier Uhr morgens, die Barhocker gehen hoch...) auf dem neuen Album vertreten sein muss, der so gar nicht zur Band passt, sollte man vielleicht in einem Interview klären. Das wird selbst den Hardcore-Fan erschrecken. Falsche Innovation geht auch nach hinten los. Die Balladen „The Prayer“ (mit fetter Kirchenorgel) und „Eyewitness“, mit dem Härtegrad eines Burt Bacharach-Songs, sind schockierend lahm. Erst mit dem vorletzten Song „Game Of Fear“ jagt die amerikanisch/skandinavische Verbindung ordentlich Sprit in das System. Letztlich können nur noch „Eye Of The World“ (mit erstklassigem Refrain) und „Can`t Let Go“ (symphonisch-brachial) überzeugen. Zu wenig, meine Herren.
6/10 - SBk


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