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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MYSTIC CIRCLE

MYSTIC CIRCLE

OPEN THE GATES OF HELL (34:33 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Mit dem sechsten Album meldet sich die deutsche Speerspitze des Black Metal zurück…. Okay, vergesst das, denn genau genommen stellt die Summe von „Open The Gates Of Hell“ keinen reinen Black Metal mehr dar, sondern ist vielmehr eine Mischung aus Black, Death, Thrash…und - in der viel (an)gepriesenen Club-Auskopplung „Wings Of Death“ - auch eine gehörige Portion Gothic. Damit wären wir gleich beim ersten Problem. Denn „Wings Of Death“ ist mit seinem Gothic-Mix, dem Geklimper im Hintergrund und der Verbindung von fiesen männlichen Vocals und dem lieblichen weiblichen Gesang zwar kein wirklich schlechter Song, aber eine Ansammlung abgehalfterter Klischees, der thematisch nicht auf die Scheibe passt und lediglich eine Anbiederung an die Szene-Clubs darstellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Vorgehen von Erfolg gekrönt sein kann. Das zweite Problem ist das grottenlangweilige und tierisch in die Länge gezogene Instrumental „Deadly Ghosts“. Wer hat sich nur so eine Scheiße ausgedacht? Zur Untermalung eines Horrorfilms zweifellos geeignet, als Intro okay, aber ansonsten so überflüssig wie die ´Manowarschen´ Soli auf deren Outputs. Somit (Problem Nummer Drei) verbleiben noch gerade einmal knappe achtundzwanzig Minuten für die restlichen Songs. Und hier (Problem Nummer Vier) reißt einen die eher durchschnittliche Melange aus den vorgenannten Stilen nicht wirklich vom Hocker. Zu vieles klingt etwas uninspiriert (zum Beispiel die Blastbeats), zu unoriginell oder einfach zu durchschnittlich, obwohl halt nicht wirklich schlecht. Gut sind Mystic Circle immer dann, wenn sie von gnadenloser Bolzerei Abstand nehmen oder zumindest kurz halten und sich auf midtempomässigem Terrain bewegen. Anspieltipp deshalb ganz klar „Awaken By Blood“, der beste Song der Scheibe, der tolle Wechsel zwischen schnellen Parts und Midtempo aufweist. Gegebenenfalls noch der Titeltrack, der sich ebenfalls im Midtempobereich bewegt. Ach ja, Problem Nummer Fünf ist das Cover. Kinderkram. Ganz knappe sieben Punkte (ist diese Wertung bei all´ den Problemen nicht ein bisschen hoch gegriffen, lieber SBr?;) - CL) .

7/10 - SBr


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