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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RING OF FIRE

RING OF FIRE

BURNING LIVE IN TOKYO 2002 (2CD) (110:42 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
Was habe ich mich durch diese Scheibe gekämpft. Mindestens sechszehn mal habe ich sie rotieren lassen, bis ich mich zum Schreiben aufraffen konnte. Die Krux ist nämlich, dass wir es hier mit durchweg gestandenen Muckern zu tun haben, die Musik auch irgendwie gut ist, das Ganze aber trotzdem partout nicht zünden will. Woran liegt´s ? Sicher nicht an dem virtuosen, aber durchaus songdienlichen Gitarrenspiel eines Tony MacAlpine, auch nicht an dem klassischen Keyboardwiz Vitalij Kuprij (Artension). Die Rythmussektion mit Drummer Virgil Donati (Planet X) und Philip Bynoe (Steve Vai) nervt zwar mit elendlangen Soli, ist aber auch nicht für den eher verhaltenen Jubel ob dieses Werkes verantwortlich. Tja, wer oder was bleibt also ? Richtig, auch wenn mich jetzt einige werden kreuzigen wollen, es ist Bandgründer und (Ex-)Malmsteen-Stimme Mark Boals, der den Karren tief in den Dreck fährt. Der Mensch nervt derartig mit seinem hohen Gejaule, dass es einem die Gänsehaut auf den Rücken treibt. Dabei kann er es, wie er beim klassischen "E Lucevan Le Stelle" und bei der Studiodreingabe "Leviathan" eindrucksvoll unter Beweis stellt. Warum er sein Können ansonsten aber nicht zur Geltung bringt, sondern wirklich gute Stücke wie "Circle Of Time", "Vengeance Of Blood", "Death Row", Keeper Of The Flame" oder "Face The Fire" kaputtjault, ist mir schleierhaft. Stücke bei denen es noch erträglich ist und die daher empfehlenswert sind, sind das achteinhalbminütige "The Oracle" und der Rausschmeißer "Ring Of Fire". Besonders ärgerlich ist, dass der "Gesang" unglücklicherweise auch noch sehr weit nach vorn gemischt wurde, so dass man sich fast die Instrumentalfills und (eigentlich voll überflüssigen) Soli herbeisehnt, weil Herr Boals hier wenigstens die Klappe hält...Ich denke, wer die Studiosachen von Ring Of Fire schon hat, kann getrost anderweitig sein Geld los werden und wem´s trotz allem unter den Nägeln brennt, sollte wenigstens vorher ´reinhören. Weil ich nunmal ein Gesangsfetischist bin, ziehe ich für diese Fehlleistung zwei Punke vom Gesamtergebnis ab. Bleiben sechs.
6/10 - TKN


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