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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MERRICK - ODE ....

MERRICK - ODER DIE SCHULD DES VAMPIRSs

Anne Rice

Hoffmann & Campe

448 Seiten / 21, 90 EUR
Vielleicht sind Anne Rice und Stephen King ja EIN Mensch.
Sie teilen dieselbe Lunge,
dasselbe Herz, dieselbe Leber
und eventuell ja auch dasselbe Hirn.

Wenn das denn so sein sollte („– sein kann „– nahe an der Blasphemie… )
– IST das neue Werk der Frau, die den Zyklus um den Vampyr Lestat de Lyoncourt hervorragend, einfühlsam und vollkommen mitreissend schrieb, nunmehr mit „Merrick – oder die Schuld des Vampirs“ eine Symbiose und Synergie zwischen:
´Ich schreibe seitenlang totale Langeweile bis dann zum Schluss die Post abgeht.“.
---Hallo S. King….--- oder: Wieder mal ist mir das Kunststück gelungen zwei Handlungsstränge abwechslungsreich zu verflechten.“

Aber:
Muss denn Horror unbedingt laaaaangatmig erklärend sein?

Ok. Ok……

Wer die Romane der Anne Rice gelesen hat -
(die übrigens die Wohnhausnachbarin von Trent Reznor – der Welt- und wohlbekannten ´9 Inch Nails´ ist…), der weiss, dass es sich hier um eine Fortsetzungsgeschichte handeln wird und auch nur handeln kann.

Erinnert Euch an „Memnoch“ und „Vittorio“!
Lestat liegt apathisch auch irgendwelchen Fußböden herum und hört Mozartmelodien.
Da kommt endlich die Stunde für Louis, den Schwächsten der Vampire aus dem Umfeld des Lestat.
Er will über Merrick, eine Angehörige der mysteriösen Geheimorganisation „Talamasca“, eine Bettgenossin von David Talbot, endlich den Kontakt zu seinem einzigen eigenen selbsterschaffenenVampirkind Claudia knüpfen, die vom Theatre des Vampires (im Film „Tagebuch eines Vampirs“ eindrucksvoll in Szene gesetzt) an der Sonne zu Tode gebräunt wurde.
Tja, läuft auch so ganz gut an – und dann passierts…
Aber es passiert halt eben erst kurz vorm Schluss…So ist das hallt dann mit der lang erwähnten Action…
Da ist der Orgasmus schon lange gelaufen und die Ejakulation versickert im Sande…
So quasi nutzlos.
Schade eigentlich – ohne zu sehr auf den Inhalt eingehen zu wollen…
Aber was denn dann auf den letzten Seiten abläuft:
Das ist der Hammer!
Der Hammer für Jeden, der die Werkstücke der Anne Rice über die Jahre nachverfolgt hat.
Wenn die Frau aus der eigenen Vorlage was anständiges macht, dann, ja dann:

Dann kniee ich nieder, öffne mein Herz, öffne meine Halsschlagader und gebe sanft, glücklich und ohne Vorbehalt mein Selbst, mein BLUT
und gar mein Leben…

Lest es selbst – Ihr BLUTgefüllten Schläuche, um das Ihr selber – nunmehr trocken – urteilen dürft….


Bezugsadresse: z. B. http://www.amazon.de
Markus Poschmann


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