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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MICHAEL BORMA ....

MICHAEL BORMANN

SAME (54:10 min.)

Z RECORDS / POINT
Obwohl das Jahr gerade mal halb rum ist und das vorliegende Album schon einige Wochen auf dem Buckel hat, ist das Solo-Debüt des Duisburgers Michael Bormann (Jaded Heart) das Meisterwerk des Jahres 2003 auf dem Soft-Rock Sektor. Elf Songs von denen gleich zehn als Highlight bezeichnet werden dürfen und von denen der Track „Can`t Stop Missing You“ als Ultra-Überhammer gelten muss. „Don`t You Wanna Spend Some“ ist die einzig faule Erbse unter den Goldkügelchen. Wohldurchdachte, faszinierende, dem Ohr schmeichelnde Balladen und Halbballaden, die ich selbst nach dem hundersten Hören noch nicht leid bin, gehören zum Besten was diesbezüglich seit Jahren hier auf dem Markt erschien. Die textlichen Ergüsse, die zumeist dem Herzschmerz gewidmet sind, sprechen mir dermaßen aus dem Herzen, dass ich vor Ehrfurcht niederknien könnte vor so viel Wortgewandtheit und Einfühlungsvermögen. Der gestandene Rock-Fan bräuchte allerdings etwas Toleranz um sich an die oftmals poppigen und seichten Tracks heranzuwagen. Welches Multitalent in Bormann steckt, zeigt sich indem er alle Instrumente selbst bedient hat und für die Produktion und den Mix verantwortlich ist. Hut ab! Dass Michael seit seinen einschlägigen Erfahrungen bei seiner Stammcombo Jaded Heart und weiteren ehemaligen Aktionsfeldern wie Bonfire, Letter X, The Sygnet oder Biss ein gefragter Musiker in den hiesigen und der amerikanischen Szene ist, versteht sich fast von selbst. Ein Cover liegt mir leider nicht vor, soll aber nach einigen Aussagen diverser Freunde recht schlicht ausgefallen sein. Was diesmal ausnahmsweise keine Rolle spielt. Es ist nun an der Zeit meinen bescheidenen, damals erworbenen Titel „König der Balladen“ (Danke, Jenny) mit Würde abzutreten. The King is dead…long live the King!
10/10 - SBk


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