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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MORTAL LOVE

MORTAL LOVE

ALL THE BEAUTY (48:22 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Das ist mal wieder ein Debüt – Stückchen aus dem Dunstkreis des Gothic-Metals, das man sich gefallen lassen kann.
Aus dem Land der Wal- und Fjordfänger, beglücken uns Mortal Love mit ihrer Erstgeburt „all the beauty…“.
Überhaupt ist ja ganz Skandinavien eine wahre Brutstätte für Menschen, die ihrer – wohl durch die abnormalen Sonnenstände hervorgerufenen – Melancholie und Sehnsucht musikalisch Ausdruck geben wollen. Manche machen das auf äußerst brutale und aggressive Weise, malen sich archaische Sexualsymbolik in das wutverzerrte Antlitz und prügeln ohne Punkt und Komma auf ihre Instrumente ein...
Andere aber – wie eben Mortal Love – schmeicheln sich sanft und gar nicht schmerzhaft in das Ohr des Zuhörers ein.
Dabei ist das Konzept nicht gerade neu. Wenn ich jetzt Bands wie The Gathering, Within Temptation, Nightwish oder die frühen Theater of Tragedy nenne, weiß eigentlich jede/jeder von Euch wie das in ungefähr klingen könnte, was da aus dem CD-Player in die Hörschnecke rieselt.
Sphärische Keyboardflächen, eingängige Melodiebögen, angenehm verzerrte Gitarren und eine getragene weibliche Stimme, die schmachtend, flehend von der Liebe singt.
Acht, teilweise epische Lieder (z.B. das mehr als neunminütige „I want to die“) als Konzeptalbum zusammengestrickt, finden sich in Harmonie auf der silbernen Scheibe wieder.
Noch zu sehr angelehnt an die o.g. Vorbilder bringen sich Mortal Love noch zu wenig selber ein, versuchen zu offensichtlich Parallelen zu schaffen. Aber das ist nicht unbedingt negativ zu sehen, sich an solche Messlatten zu wagen, denke ich.
Das die beim ersten Sprung schon erreicht wird, ist wohl normal. Aber das Potenzial ist da. Auch wenn die Stimme der Sängerin Cat noch ein wenig zu dünn und ungereift Präsenz zeigt, merkt man doch, das da mehr kommen kann. Ich will mal Nostradamus spielen und behaupten: Die fünf von Mortal Love werden noch einiges Aufsehen erregen, wenn weiter fleißig trainiert wird. Hoffen wir, dass das Wörtchen „Mortal“ nicht Programm wird und der Vierer mit Dame in die Versenkung rutscht, denn das hätten sie nicht verdient…
7/10 - MP


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