Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MÖTLEY CRÜE

MÖTLEY CRÜE

THE DIRT – SOUNDTRACK (53:00 min.)

ELEVEN SEVEN /
Mötley Crüe sind das, was das Wort Rockstar(s) definiert. Über 100 Millionen verkaufte Longplayer, sieben Platinum- und Mehrfach-Platinum-Alben, 22 Top-40-Hits, sechs Top-20-Singles, drei GRAMMY-Nominierungen, vier New York Times-Bestseller und natürlich den eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Daneben ein Leben aus Konzerten, Groupies, Drogen, jede Menge Geld und einigen Krisen persönlicher und musikalischer Art. Rocker, was willst Du mehr erreichen? 2015 war nach der letzten offiziellen Welttournee dann Schluss mit dem „Poser-Quartett“. Ihre Bestseller-Biographie „The Dirt“ wurde jetzt nach Jahren endlich verfilmt und von Netflix auf den Markt gebracht. Passend dazu erscheint der Soundtrack. Das Album beinhaltet 14 mehr oder minder große Hits der gesamten Vince Neil-Phase (mit Ausnahme von “Generation Swine“). Von “Red Hot“, “Kickstart My Heart”, ”Shout At The Devil” bis ”Dr. Feelgood” oder ”Girls, Girls, Girls”, was allerdings ein Song wie ”Merry-go-round” hier verloren hat, kann ich beim besten Willen nicht erahnen. Für den Fan oder Komplettsammler gesellen sich als Kaufanreiz immerhin vier neu aufgenommene Tracks zum altbekannten Material. Der Opener “The Dirt (Est. 1981)" (feat. Machine Gun Kelly) ist eine Gute-Laune-Rocksingle, wobei Kelly den Tommy Lee im Film verkörpert. Keine Panik, Mötley Crüe machen keinen Rap, sondern es gibt lediglich einige spoken Words, die sich gut in den Song integrieren. "Give me more sex, more tats, more blood, more pain, more threats, more theft, torn jeans, cocaine / More pretty strippers with the big red lips making big tips, showing off the nice big tits, ha!" Passt schon, also ein cooles Stück Hardrock. “Ride with the Devil“ ist mir zu poppig und wenig originell geworden, zumal der Song gefühlt aus immer den gleichen zwei Hauptriffs besteht. Dagegen wirkt “Crash And Burn” mit seinem modernen Rocksound wie ein erfrischender „back to the 80s Arena sing along Track“, leider mit Längen im hinteren Teil. Abschließend scheuen sich Crüe nicht eine irgendwie schräge Coverversion von Madonnas „Like A Virgin“ auf das Album zu packen. Wobei der recht harte Sound sowie kleinere musikalische Anpassungen im Refrain den Song wesentlich weniger fröhlich erscheinen lassen. Crüe-Fans schlage ich also vor: vergesst den Film und schafft Euch lieber den Soundtrack an.
ohne Wertung - SBT.


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler