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ALLE REVIEWS :: MELIAH RAGE

MELIAH RAGE

IDOL HANDS (41:04 min.)

METAL ON METAL / ROUGH TRADE
Das Durchhaltevermögen und die Hingabe von Meliah Rage verdienen nach mehr als 30 Jahren Bandhistorie wirklich Respekt. Jedoch offenbart "Idol Hands" auch schonungslos, warum die Band trotz ihrer Anfänge auf dem Major Atlantic nie über den Status eines Underground-Acts hinauskommen konnte: zwar schuftet man rechtschaffen in der Schnittmenge zwischen Power und Thrash Metal, hat sich bei Peter Rutcho einen fetten Sound besorgt, bietet handwerklich grundsolide Kost – jedoch hat man die Ideen alle schon einmal gehört, ohne dass der Eindruck entstünde, Meliah Rage hätten trotz all ihrer Erfahrung aktiv an deren Überführung ins gängige Heavy-Metal-Vokabular mitgewirkt. So klingt "Crushed Beneath My Heel" verdächtig nach bedächtigen Overkill, das Riffing ist meist sehr modern neothrashig geprägt (nicht nur die Single "Dark As Your Thoughts" klingt sehr nach britischem Thrash der 90er, etwa Xentrix oder Dearly Beheaded), "Infernal Bleeding" macht gar einen auf Candlemass. Die Hooks Paul Souzas sorgen dabei mitunter mit ihrer melodischen Ausrichtung für willkommene Aha-Effekte ("Sentenced To Life"). Kurzum: an sich gibt es an "Idol Hands" nix auszusetzen, jedoch verhält es sich wie so oft bei amerikanischen Bands ‒ sie agieren hochprofessionell, aber auch ein wenig seelenlos. Genre-Fans sollten aber reinhören und Meliah Rage eine Chance geben, mögen vielleicht einen Punkt addieren.
6,5/10 - PM.


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