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ALLE REVIEWS :: KATLA

KATLA

MODURASTIN (55:07 min.)

PROPHECY / SOULFOOD
Die Trennung Solstafirs von Drummer Guðmundur Óli Pálmason hat Narben hinterlassen. Noch heute stehen unterschiedliche Interpretationen und Anschuldigungen im Raum, werden Vorwürfe aufgefrischt. Ob die Wahrheit - wie so oft - in der Mitte liegt oder ob die eine Seite die andere abzieht bzw. unberechtigt in Misskredit bringt, wird nicht durch die Musikpresse geklärt werden. Und – es kann einem als Fan auch egal sein, denn es ändert nichts an den wunderschönen Werken, die Solstafir mitsamt dem umfassenden Input Guðmundurs veröffentlicht haben. Wenn der Split zudem etwas Positives mit sich bringt, dann wird es nun offenbar, denn Pálmason hat sich mit dem Sänger und Multi-Instrumentalisten Einar Thorberg Guðmundsson zusammengeschlossen und mit „Móðurástin“ (isländisch für: Mutterliebe) ein durchaus überragendes Werk erschaffen, das viele liebgewonnene Trademarks seiner ehemaligen Band mitbringt, dabei aber ebenso neue Details offenbart und sich in meiner Gunst gar leicht über den letzten Solsta-Werken einpendelt. Ob das Duo nun in „Hreggur“ mit Blastbeats spielt, bei „Natthagi“ wie einst Fields Of The Nephilim in glorreichen Zeiten düster-rockigen Drive mit schwebenden Arpeggio-Gitarren kombiniert oder in „Kul“ eine betörende Frauenstimme erklingen lässt, erscheint dabei erst mal zweitrangig, zeigt aber den Ideen- und Variantenreichtum beim Prozess des Komponierens bzw. Arrangierens. Vielmehr demonstrierten Pálmason und Guðmundsson eindrucksvoll, wie man diese Einzelteile zu einem stimmigen und ergreifenden Gesamtbild formen kann, das vor Individualität, Atmosphäre und Emotion strotzt. Katla steht fortan nicht mehr ausschließlich für einen der größten aktiven Vulkane Islands, sondern ebenso synonym für einen herausragenden, intensiven und stimmungsvollen ’Atmospheric-Metal-Rock’-Act. PS: Mir liegt das schicke Digipak vor, „Móðurástin“ erscheint aber auch als Doppel-LP im Gatefold-Cover sowie als Doppel-CD-Artbook-Edition mit Bonus-Silberling und diversen Extra-Booklet-Seiten aus Guðmundur Óli Pálmasons Fotokunst-Archiv.
9/10 - CL.


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