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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACK SABBATH ....

BLACK SABBATH

THE END (DELUXE BOXSET: CD, BLURAY & DVD) ( min.)

EAGLE ROCK / EAGLE VISION
Mir ist noch immer schleierhaft, welche großartigen Neuerungen "The Ten Year War", das kürzlich erschienene Vinyl-Boxset der Ozzy-Ära, im Vergleich zu der vor einigen Jahren erschienen Vinyl-Sammlung birgt, da erscheint mit "The End" der Abschiedsgruß der einflussreichsten Metalband aller Zeiten. Angefangen vom legendären Regen zu Beginn der Bandhymne bis hin zum unsterblichen Hit "Paranoid" bietet "The End" einen Querschnitt durch eine der kreativsten Phasen in der Geschichte des Heavy Rock (die ihresgleichen lediglich in der nächsten Dekade im Frühwerk Iron Maidens fand). Das vorliegende Boxset bietet den Gig, stilecht aufgenommen im heimischen Birmingham, auf Doppel CD sowie BluRay und DVD. Zudem gibt es einige Gimmicks (Plektren etc.) sowie die "Angelic Sessions"-Studiosessions mit fünf Songs, die es nicht in die Setlist schafften (schade um "Sweet Leaf"). Im Vergleich zu "Gathered In Their Masses" gibt es auf "The End" demnach keine "13"-Songs zu hören, was auch Sinn macht, schließlich handelt es sich um das Farewell der unsterblichen Institution. Auch wenn dieses Live-Album einen absolut würdigen Schlussstrich unter die erstaunliche Karriere der vier Arbeiterkids zieht, so lässt es doch nachvollziehen, dass Black Sabbath (hoffentlich) gerade noch rechtzeitig den Absprung gefunden haben. Das Zusammenspiel ist grundsolide, aber alles andere als supertight, und gerade Meister Ozzys Gesang lässt erkennen, dass die Dritten eben doch nicht so fest sitzen wie die eigenen Zähne. Ich persönlich finde es zudem sehr schade, dass Bill Ward songschreiberische Ewigkeiten wie "Snowblind" oder "Into The Void" (DIE Blaupause des Metal-Riffs) nicht mit seinem luftigen Spiel veredeln darf, da hilft auch Ozzys ostentativer Tommy Clufetos-Lobgesang nicht (obwohl dieser selbstredend einen guten Job macht). Unverzeihlich ist, dass "Supernaut" und "Sabbath Bloody Sabbath" in einem Medley verheizt werden; "Dirty Women" und "Rat Salad" hätte man sich hingegen sparen können. Nichtsdestotrotz stellt sich jeder Metalfan dieses Package natürlich in die Sammlung, schließlich handelt es sich zusammen mit dem Film "The End Of The End" um ein musikhistorisches Monument, denn die Einschläge rücken näher und näher, wie nicht zuletzt das Ableben Malcolm Youngs uns wieder einmal vor Augen führt. R.I.P. Ich werde hoffentlich noch viele Stunden meines Lebens mit den unkaputtbaren Sabbath-Songs verbringen dürfen.
Ohne Wertung - PM.


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