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ALLE REVIEWS :: TENGGER CAVAL ....

TENGGER CAVALRY

DIE ON MY RIDE ( min.)

M THEORY /
Kein Zweifel, Tengger Cavalry haben mit ihrer grundeigenen Mischung aus Metal und mongolischer Folklore der westlichen Metal-Szene völlig neue Impulse gegeben und mit den ersten Alben dicke Ausrufungszeichen gesetzt! Hätte es für das große Interesse an diesem Stil noch weiterer Beweise bedurft, so müsste man sicherlich das ausverkaufte Konzert in der New Yorker Carnegie Hall anführen. Wenn man dann aber fünf Alben und unzählige Singles in nur wenigen Jahren raushaut, dann läutet das Glöckchen des Ausverkaufs recht schrill. 14 Tracks tummeln sich nun auf „Die On My Ride“ und das Fazit hierzu fällt durchwachsen aus. Die Mischung aus mongolischer Folklore mit fernöstlichen Melodien, Kehlkopfgesang, Pferdekopfgeige oder beispielsweise Flöten und harten, elektronischen Gitarren entfaltet zwar an der einen oder anderen Stelle noch immer eine atmosphärische, naturverbundene Stimmung (Anspieltipp: Intro/Opener „Snow“), aber in Summe befinden sich einfach zu viele unstrukturierte Songs auf diesem Output. Im Grunde handelt es sich bei einigen Tracks nicht einmal um solche, sondern um vordergründige (exotische) Melodien, die eine entsprechende Atmosphäre aufbauen sollen und einfach belanglos und beliebig mit einigen Gitarren-Riffs versehen werden. Schließlich gibt der Promoflyer ja vor, dass man sich im Metal-Bereich bewegt. Grundsätzlich klingt das Ergebnis aber streckenweise weniger nach Folk/Pagan-Metal, denn nach Ambient-artigen Soundcollagen. Wenn dann auch noch ein Piano für zusätzliche emotionale Momente integriert wird und schlussendlich ein Pop-Stück wie „Ashley“ mitten auf dem Album platziert wird, dann müsste man fairerweise das Siegel „Metal“ streichen. Was aber der Band ihren Absatzmarkt nehmen würde.
Ohne Wertung - SBr.


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