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ALLE REVIEWS :: VÖLUR

VÖLUR

ANCESTORS (53:20 min.)

PROPHECY / SOULFOOD
Vier ausladende Reisen in über 50 Minuten - niemand kann Völur vorwerfen, den Hörer nicht vorgewarnt zu haben. Die Kanadier entwerfen dazu ein klangliche Ästhetik, die als Soundtrack für wahlweise Horrorfilme oder esoterisch-spirituelle Selbstfindungsseminare dienen könnte. Herkömmliche Strukturen sucht man auf "Ancestors" vergeblich, vielmehr wird die archaische Formlosigkeit zum Credo erhoben: widerkehrende Bassfiguren (bewusst mit technischer Unfertigkeit vorgetragen) bieten Anhaltspunkte, über die die Band sakrale (oft von atonalen Streichern getragene) Soundteppiche legt, die eingefahrene Hörgewohnheiten derb aufbrechen (nicht umsonst sind alle vier Stücke "Breaker of..." betitelt). Einflüsse bezieht man dabei aus dem Doom-Genre (das Ende des Openers könnte gar von My Dying Bride stammen), dem Sludge, Death und Black Metal, oder aber künstlerisch Abseitigem wie Dead Can Dance - nicht also aus die Charts dominierenden Stilrichtungen. Hier dröhnt und fiepst und gurgelrülpst es an allen Ecken und Enden, Schönheit und Hässlichkeit stehen gleichberechtigt und simultan nebeneinander. Das muss man dann auch nicht unbedingt toll finden, darf man aber. Sólstafir in krass und somit nur für spezielle Gesellen.
5,5/10 - PM.


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