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ALLE REVIEWS :: BLACK MESSIAH

BLACK MESSIAH

WALLS OF VANAHEIM (72:15 min.)

TROLLZORN /
Im 25. Jahr ihres Bestehens legen die Gelsenkirchener Folk- & Pagan-Metaller Black Messiah ihr siebtes Album vor. „Walls Of Vanaheim“ – mit welchem die Band auf ihrem neuen Label Trollzorn debütiert – ist dabei die Fortsetzung des 2009er Albums „First War Of The World“. Lyrisch dreht sich das Album um den Krieg zwischen den Göttergeschlechtern der Asen und der Wanen, ausgelöst durch die Ermordung des Riesen Mimir. Jedem Song vorangestellt wird dabei ein sprachliches Intermezzo, vorgetragen durch den Synchronsprecher Tom Zahner, welcher den Inhalt des nächsten Songs in einer Art Storyline einleitet und erläutert. Musikalisch hat sich relativ wenig verändert, da Bandleader Zagan seine Vorstellungen rigoros umsetzt. Das bedeutet, dass der Gedanke von Folk- & Pagan-Metal über allem steht, wobei der harte Black Metal der Anfangstage nur noch marginal vorhanden ist und die Band gleichermaßen im melodischen Death Metal als auch im episch-bombastischen Heavy Metal wildert. Metal-Puristen werden somit auch weiterhin einen großen Bogen um Black Messiah machen, zumal die orchestralen Ausflüge schon rein finanziell arg limitiert sind und der Pathos der größtenteils deutschen Texte in Verbindung mit den gesprochenen Textpassagen sowie dem stellenweise verstärkten Bombast einfach eine zu große Hürde für ein genreübergreifendes Amüsement darstellen. Genre-Liebhaber werden dagegen „Walls Of Vanaheim“ verehren. Aus neutralem Blickwinkel muss man der Band attestieren, dass man eine große Spannbreite an Einflüssen verarbeitet und auf die eigene Ausrichtung eingenordet hat. Dabei ist es Zagan & Co. gelungen einige kurzweilige Songs zu kreieren, auch wenn diese zeitweise doch Längen aufweisen und ich Schwierigkeiten habe nachzuvollziehen, warum man teilweise auf die deutsche und dann wieder auf die englische Sprache zurückgreift. Das dürfte vermutlich eher marketingtechnische Gründe haben. Anspieltipps: das fast schon Blind Guardian-hafte Bombast-Epos „Mime’s Tod“, das Black Metal-lastige „Die Bürde des Njörd“ ,die Mitgrölhymne „Mit Blitz und Donner“ sowie die MeloDeath-Granate „A Feast Of Unity“. Was soll ich sagen, mir gefällt´s.
8/10 - SBr.


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