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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MESHIAAK

MESHIAAK

ALLIANCE OF THIEVES (47:38 min.)

MASCOT / ROUGH TRADE
John Dette sieht nicht nur aus wie Inspektor Mathias - er spielt auch ganz annehmbar Schlagzeug. In der Vergangenheit tat er dies u.a. für Slayer, auf Tour mit Heathen, Iced Earth oder auch auf Testaments "Live At The Filmore". Um die Einflüsse dieses von alten Hasen eingespielten Modern-Thrash-Machtwerks freizulegen, erscheint ein Verweis auf die fließenden Riffs Eric Petersons und ebensolchen Gesangslinien Chuck Billys definitiv Erfolg versprechend, wie der Opener "Chronicles Of The Dead" beweist. Jedoch soll auch der Name Dean Wells, seines Zeichens Gitarrist bei den großartigen Teramaze, hier nicht unerwähnt bleiben – hier also lebt der Mann die Aggressionen aus, die auf "Her Halo" ein wenig verlustig gegangen waren. Auf "Alliance Of Thieves" bringt er sein einmaliges Melodiegespür ein, welches den meisten Genrevertretern schlicht abgeht: das hintergründige Hook von "It Burns At Both Ends" mag als Beweis genügen. Ähnlich wie die verblichenen Grip Inc schwingen Meshiaak gerne die brachiale Keule, wissen aber im rechten Moment auch, das chirurgische Skalpell anzusetzen. Tumbes Geprügel sucht man auf "Alliance Of Thieves" demnach vergebens, vielmehr türmen sich selbst brachiale Banger wie "Maniacal" (DJ-Futter!) durch raffinierte Arrangements immer wieder störrisch auf, um schließlich im Moshpit dennoch alles einzureißen. Ein weiterer Pluspunkt Meshiaaks ist die kraftvolle, unprätentiöse Stimme Danny Camilleris (nee, nicht die beauty bloggerin...), transportiert sie neben der nötigen Aggression doch auch viel Gefühl (die Auskopplung "Drowning, Fading, Falling" sowie das folgende, mit Alternative-Einflüssen kokettierende "At The Edge Of The World"). Dieser Messias kann was – dies dürften auch Fans von Machine Head so sehen.
8,5/10 - PM.


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