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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RIVAL SONS

RIVAL SONS

HOLLOW BONES (37:05 min.)

EARACHE / WARNER
Für Leute, die ihren Classic Rock zackig in der Lendengegend fühlen wollen, gibt es momentan schlicht nix besseres als Rival Sons. Auf Album Nummer fünf präsentieren sich die Lieblinge aller Musikerkollegen etwas spröder als zuletzt: sehr reduziert klingen Songs wie der Opener" Hollow Bones Part 1" (mächtig cooles Bonham-Drumbreak!) und bedürfen daher gesteigerter Geduld und mehrerer Durchläufe, um ihre durchaus vorhandene Pracht entfalten zu können. "Hollow Bones" (von Dave Cobb erneut wunderbar organisch produziert) riecht mehr nach dem in Louisiana zwangsläufig fließenden Schweiß als nach kalifornischem Sonnenöl. In Wallung gerät man demnach umso mehr, wenn in "Thundering Voices" grooviges Prachtwerk von einem herrlich geheimnisvollen Jim Morrison-Refrain konterkariert wird - unkompliziert umschmeichelt wird man hingegen selten ("Baby Boy"). Die Band erhält sich durch die Vorgehensweise, sämtliche Songs erst im Studio zu komponieren, ihre gefährlich wirkende Spontaneität, bei der es weniger um ausgefeilte Arrangements denn um wirksame Authentizität und Spiritualität ("Hollow Bones Part 2") geht. So finden sich hier auch keine ausgefeilt-hymnischen Refrains - vielmehr setzt die Band gezielte Spitzen, die den Hörer ebenso wirksam umgarnen. Gitarrist Scott Holiday entpuppt sich mit seinem geschmackvoll-zurückhaltenden und dennoch effektvollen Spiel immer mehr als Meister seines Fachs, während Jay Buchanan (tolle Performance in der Ballade "All That I Want") seine eigene Nische irgendwo zwischen Soul, Page und Morrison gefunden hat. Unterm Strich ist das kompakte "Hollow Bones" zwar ein selbstsicheres Manifest der Stärke, allerdings auch kein Sensationsalbum.
8/10 - PM.


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