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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BELAKOR

BELAKOR

VESSELS (56:47 min.)

NAPALM / UNIVERSAL
Album Nummer vier einer Band, die spätestens mit "Of Breath And Bone" aus 2012 ein weit breiteres Publikum irgendwo zwischen Opeth-, (späten) Death- und Agalloch- Verehrern hätte ansprechen müssen. "Vessels" geht, wie es sich für eine progressive Band gehört, mal wieder einen Schritt weiter und holt die gothigen Agalloch mit ins Boot - ein Stück wie "Ember´s Arc" klingt, als musizierte Åkerfeldt zu "Morningrise"-Zeiten mit dem John Haughm der "Ashes Against The Grain"-Phase. "Vessels" ist ein Album, dem man sich ergeben muss - es ist so vielschichtig und komplex, und dabei in seiner melodischen Vielfalt dennoch so betörend, dass man sich darin verlieren kann, wenn man ihm nicht seine volle Aufmerksamkeit widmet. Als Zeuge mag man das ergreifende elf Minuten-Epos "Withering Strands" anrufen, wartet es doch mit einer beeindruckenden Armada an Sounds und Stimmungen auf. "Roots To Sever" ist so unverschämt eingängig, wie melodischer Death Metal eben sein darf und kann und wird so zu einem kleinen Hit mit großem epischem Appeal - Amon Amarth go Prog. Was an den Australiern im Verlaufe des Albums immer mehr fasziniert ist, wie sie ihre Songs aus einem simplen Riff zu einem orgiastischen Orkan reifen lassen, der an Komplexität und gleichzeitiger Struktur kaum zu überbieten ist. Und als wäre "Roots To Sever" noch nicht genug gewesen, setzen Belakor mit dem einfach nur überlebensgroßen "Whelm" noch einen drauf - ich weiß nicht, wann ich letztmalig beim Hören eines Songs eine derartig meterdicke Gänsehaut erfahren durfte: Harmonien für die Ewigkeit, ein Akustikbreak, für das Ulver früher getötet hätten, und Grooves für den Watchtower-Doktor. Großartig! Und wisst Ihr was: "Grasping Light" ist fast genauso gut, bevor mit dem Zehnminüter "The Smoke Of Many Fires" das grandiose Finale folgt. Also, Leute: was mit "Of Breath And Bone" nicht gelang, MUSS jetzt geschehen - Weltherrschaft für Belakor! Wer was auf Prog Metal hält, kauft dieses Album, das so geheimnisvoll erhaben klingt wie sein Cover ausschaut - und zwar JETZT!
9,5/10 - PM.


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