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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RED ELEVEN

RED ELEVEN

COLLECT YOUR SCARS (51:17 min.)

LIFEFORCE /
Zu RED ELEVEN musste ich lesen, dass die Finnen eine perfekte Metal-Scheibe an den Start bringen, mit der sie die Welt rocken und Dich und mich aus den Socken hauen werden. Bevor ich diese recht kühne Einschätzung zu lesen bekam, habe ich den Album-Opener ‘I Follow‘ zu hören bekommen und mir war klar, dass ich „Collect Your Scars“ dahingehend einer Prüfung unterziehen muss, ob der Rest des Materials ebenfalls so gut ist. Ja, und ob mich die Scheibe tatsächlich aus den Socken hauen wird. Gemessen an dem bereits erwähnten Opener ‘I Follow‘ möchte ich das natürlich nicht ausschließen, doch was kann das Quintett aus Jyväskylä, Finnland wirklich? Nach einem hymnischen, melodischen und süchtig machenden Opener muss es erst einmal etwas Härteres auf die Ohren geben. Auch musste ich mir die FAITH NO MORE-Eindrücke, die insbesondere auf den Gesang von Tony Kaikkonen zurückzuführen sind, wieder aus den Gehörgängen klopfen. Während die härtere Nummer ‘Different Kind‘ die Lauscher wieder freispült, knüpft ‘Different Kind‘ von der Art her wieder am Opener an und verwöhnt uns mit schönen Harmonien und Eingängigkeit. ‘Last Grain Of Sand‘ ist eine schöne Ballade, die berührt und, weil sie alles andere als kitschig ausgefallen ist, überzeugt. Mit diesen drei Songs hat man das Programm schon fast umrissen. Eingängigkeit ist stets gegeben, die melodische Grundausrichtung ist gesetzt, Abwechslung in Sachen Tempoarbeit und Härteausrichtung versteht sich von selbst und es darf auch mal etwas Growlgesang sein. Die Refrains sind so aufgebaut, dass sie bei Live-Auftritten vielkehlig mitgesungen werden können. Jedes Stück ist ein Erlebnis und es gibt keine Füller zu beklagen, was schon mal eine fette Aussage ist. Dass nicht jeder Track durch die Decke steigen kann, ist normal, dennoch gibt es hier einige starke Nummern zu feiern, die auch eine hohe Bewertung rechtfertigen.
8,5/10 - RB.


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