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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACK OATH

BLACK OATH

TO BELOW AND BEYOND (55:15 min.)

DOOMENTIA / CARGO
Bei Black Oath liegt die "Ars Diaboli" wahrlich im Detail. Während des kürzlich absolvierten Gigs auf dem ´Hammer Of Doom´ wollte der viel beschworene Funke nicht recht überspringen - zu wenige Widerhaken hatten die Italiener ausgeworfen, als dass selbst der willigste Doomfisch in ihr Netz geschwänzelt wäre. Nun jedoch "To Below And Beyond" - und alles macht Sinn (mit Ausnahme des weiterhin deplatziert wirkenden okkulten Images). Im Vergleich zu den beiden - im Underground bereits viel beachteten - Vorgängern haben die pigmies of doom ihren Sound, nicht jedoch die Kompositionen selber hörbar aufgeräumt. Den einzelnen Instrumenten steht endlich viel Freiraum zur Verfügung, und nachdem der Gitarrensound bisher immer irgendwo zwischen Rock und Metal pendelte, hat ersterer nun den Zuschlag bekommen. Zum Besten des Gesamtbildes. Die metallische Attitüde obsiegt hier nämlich noch immer, durch den luftigeren Sound entfalten hintergründige Kleinode wie der veritable Hit "Wicked Queen", die schönen Gesangslinien von "I Am Athanor" und "Healing Hands Of Time" oder die ausladenden Arrangements von "Flesh To Gold" (ganz dolles Ding, das!) ihre ganze Pracht. Black Oath vermischen dabei immer wieder klassischen Doom, dezente Prog- (Jethro Tull ohne Flöte sowie Pink Floyd) und AOR(!!)-Einflüsse (es höre die gedoppelten Gesangsmelodien von "Healing Hands Of Time") sowie 80er Metal der Mercyful Fate-Sorte, und der aus dem Ofen lugende Weihnachtskeks duftet dabei immer betörender. Was live noch als Ärgernis im Raum stand, wird hier zur verlockenden Sirene. Man muss Black Oath hoch anrechnen, dass sie es sich nicht leicht machen, und dabei doch immer rechtzeitig die Kurve kriegen, bevor der Hörer mit Fragezeichen auf der Stirn vor die nächste Klippe kracht. Die Parts sind bei aller Vielfalt (fast) immer stimmig zusammengefügt (über "Sermon Through Fire" höre ich geflissentlich hinweg). Ein wirklich faszinierendes Album für Entdecker, und definitiv eines der Doomhighlights des Jahres!
8,5/10 - PM.


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