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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAM

RAM

SVBVERSVM (50:00 min.)

METAL BLADE / SONY MUSIC
RAM!!! Das klingt nicht nur lautmalerisch nach einem Urknall, sondern steht auch musikalisch für die ultimative, metallische Vollbedienung. Wer den Werdegang des Schweden-Fünfers aufmerksam verfolgt und diesen einmal live erlebt hat, wird sich kaum wundern, dass die Jungs mit ihrem neuen Album "Svbversvm" den Prototyp eines old-school Metal-Albums raushauen, was selbst den Größen der NWOBHM heutzutage nicht mehr gelingen mag. So verspricht der Opener ´The Return Of The Iron Tyrant´ in seinem Titel wirklich nicht zuviel und weckt wohl nicht unbeabsichtigt Assoziationen zu unsterblichen Metal-Hymnen wie ´The Tyrant´ oder ´Iron Maiden´. Überhaupt sind RAM anno 2015 die besseren Judas Priest: Oscar Carlquist singt Rob Halford locker an die Wand und das Gitarrenduo Granroth/Jonsson ist sowohl kompositorisch als auch spieltechnisch näher an priestschen Meisterwerken wie "British Steel" oder "Defenders Of The Faith" als Tipton/Downing bzw. Faulkner. ´The Usurper´ oder ´Enslaver´ sind die ´Sinner´ und ´Grinder´ der Neuzeit, die die Priester einfach nicht mehr hinbekommen. Gleichwohl klingen RAM zu keinem Zeitpunkt antiquiert oder als wollten sie auf Teufel komm` raus ihre Vorbilder nachahmen. Dafür sorgt alleine schon die knackige Produktion, die einem die Gehörgänge so richtig schön durchbläst und jede Note auf direktem Wege in die Nackenmuskulatur befördert. Das Schmuckstück dieser Hammerscheibe stellt für mich ´Forbidden Zone" dar, das den Rest des Materials nicht nur in Sachen Spielzeit überragt, sondern auch vom spannenden Arrangement (diese Twin-Gitarrenharmonien!) her. Das folgende ´Temples Of Void´ fällt leider etwas ab, während das grandiose - ein wenig an ´The Oath´ von Mercyful Fate erinnernde - Titelstück den idealen Schlusspunkt für eine bockstarke Scheibe bildet, die in keiner Metal-Sammlung fehlen sollte.
9/10 - AF.


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