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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MIKE TRAMP

MIKE TRAMP

NOMAD (45:38 min.)

TARGET / SOULFOOD
MIKE TRAMP ist ein Chamälion. Er begann seine Musikerkarriere als Sänger der dänischen Popgruppe MABEL und vertrat so sein Heimatland im zarten Alter von 17 beim Eurovision Song Contest, allerdings mit bescheidenem Erfolg (Platz 16/20). Jener Erfolg sollte sich jedoch einstellen, als er in die USA auswanderte, wo er WHITE LION gründete. Mit ihrem Debütalbum "Pride" konnten die weißen Löwen Mitte der Achtziger über zwei Millionen Einheiten absetzen. Als sich im Zuge der Grunge-Welle Schmuserock nicht mehr sonderlich gut verkaufte, verließ Tramp WHITE LION und gründete Anfang der Neunziger FREAK OF NATURE, um sich einen eher alternativen Independent-Anstrich zu geben. Er änderte damals auch sein Outfit radikal, ließ sich von oben bis unten tätowieren und die blonde Dauerwelle musste rot gefärbten Haaren weichen. Als sich der kalkulierte Erfolg nicht einstellen wollte, löste Mike FREAK OF NATURE kurzer Hand auf, emigrierte nach Australien und startete seine Solokarriere, die meines Wissens auch nicht wirklich von kommerziellem Erfolg gekrönt wurde. Jedenfalls habe ich den dänischen Globetrotter seither aus den Augen verloren, was daran liegen mag, dass ich seine musikalische Wendehalspolitik schon immer unerträglich fand. Um nun endlich auf "Nomad", sein zehntes Soloalbum, zu sprechen zu kommen, kann ich also keinerlei Vergleiche zu den vorangegangenen neun Egotrips ziehen. Mr. Tramps Stimme ist sicherlich ein Pfund, mit dem sich auch heute noch wuchern lässt, sein Songwriting lockt jedoch keinen Hund hinterm Ofen hervor, schon gar nicht bei dem momentanen Sauwetter. Tracks wie ´Give It All You Got´, ´High Like A Mountain´ oder ´Moving On´ bewegen sich irgendwo zwischen Bruce Springsteen und Bon Jovi, mit dem Unterschied, dass sie die Authentizität des Boss und das Hitpotenzial der Megaseller um Goldkehlchen Jon vermissen lassen. Natürlich ist "Nomad" sauber produziert und lässt sich nebenher ganz gut hören, aber das reicht natürlich bei Weitem nicht aus, um hier mehr als die Hälfte der möglichen Punkte einzuheimsen.
5/10 - AF.


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