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ALLE REVIEWS :: Index: 'L' :: LAMB OF GOD

LAMB OF GOD

VII – STURM UND DRANG (48:12 min.)

NUCLEAR BLAST / WARNER
Wenn ein Album stark mit Vergangenheitsbewältigung verknüpft ist, dann trifft dies wohl insbesondere auf "VII: Sturm und Drang" zu. Bekanntlich saß Sänger Randy Blythe 2012 in Tschechien ein, weil er für den Tod eines Fans verantwortlich gewesen sein soll, den er von der Bühne stieß. Auch wenn die Inhaftierung nur knapp 6 Wochen dauerte, hing das Thema noch länger nach, bis es dann in 2013 zum überfälligen Freispruch kam. Dennoch oder gerade deshalb ist einiges hängen geblieben, zumal die ganze Geschichte auch finanziell ihren Niederschlag gefunden hat. Blythe greift also verschiedene Themen wie seine Zellennummer oder Gedanken, die er sich während oder um seine Inhaftierung herum gemacht hat, auf und verarbeitet sie in seinen Lyrics. Musikalisch hat die Instrumentalfraktion wieder fette Bretter mit viel Groove und Melodie kreiert, die über jeden Zweifel erhaben sind. Überraschung bringt dann wieder Randy Blythe ein, weil er eben nicht alles mit seinem Gesang dem Erdboden gleich machen will, sondern so etwas wie gesanglichen Anspruch definiert. Auch eine Erkenntnis seiner Inhaftierung? Der erste Schritt zum geläuterten Menschen? Oder hat er sich einfach nur von Chino Moreno (DEFTONES) inspirieren lassen, der sein Gastspiel auf ‘Ember‘ gibt und ebenfalls singt. “Was Moreno kann, kann ich schon lange“ muss sich Blythe gesagt haben und kontert auf ‘Overlord‘ ebenfalls mit einer Gesangseinlage. LAMB OF GOD warten mit einer weiteren Nuance auf und man darf gespannt bleiben, ob sich diese Vorgehensweise etablieren wird und man in Zukunft mehr von diesem Zeug geboten bekommt. Ich habe keine Einwände, was aber auf LAMB OF GOD generell zutrifft. Über das neue Album darf sich jeder Fan ein dickes Loch in den Bauch freuen, nicht nur wegen der möglicherweise neuen Perspektiven.
9/10 - RB.


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