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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BABYMETAL

BABYMETAL

SAME (66:17 min.)

EARMUSIC / EDEL
Als ich das erste Review zu „Babymetal“ gelesen habe und fest stellte, dass der mir bekannte Rezensent mit der Combo nichts anfangen konnte, geschweige denn sich traute dem Debüt der drei Teenager eine Note zu geben, musste ich mir selbst ein Bild machen. Also die Peitsche selbstkasteiend geschwungen und bestellt und … ziemlich lange gewartet. Dem Poststreik sei Dank habe ich den Veröffentlichungstermin der drei hübschen Mädels ja mal sowas von gerissen, dass man sich jetzt nur noch devot entschuldigen kann, auch wenn die Schuld eigentlich unser Postbote hat, der dummerweise gewerkschaftlich organisiert ist und sich mit der gewerkschaftlichen Lohnfortzahlung einen schönen Monat gegönnt hat. Schnitt, Szenenwechsel zurück zu „Babymetal“, das Album mit den vielen Gesichtern. Wenn man sich mit BABYMETAl näher beschäftigt, wird man schnell feststellen, dass die Mädels bereits einige Auftritte hinter sich gebracht haben und es auch einige Veröffentlichungen auf YouTube gibt. Interessant sind dabei die Anzahl der Klicks, die teils mehrere Millionen ausmachen, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass der heimische Markt schon BABYMETALiziert ist. Das Debüt folgt letztlich den Gesetzen der guten Vermarktung, d. h. der beste Song eröffnet das Album. Mit ´Babymetal Death´ bekommt man auch gleich den härtesten Track mit heftigem Growlgesang an den Anfang gestellt, wobei man sich hier eines Gastsängers bedient, da die Mädels eher dem Klargesang frönen. Weiter geht’s mit ´Megitsune´ und ´Gimme Choko!!´ und wir lernen die Mädels tatsächlich kennen. Musikalisch geht es nämlich mehr in die Richtung von J-Pop gemischt mit Metal, wobei man das Tempo gerne mal nach oben fährt und das Keyboard fette Breitwandsounds kredenzt. BABYMETAL sprengen Grenzen, gucken nicht auf unsere Schubladen-Schemata und greifen mit beiden Händen tief in die Vermarktungskiste. Ich kann mir gut vorstellen, dass die verkitschten, poppig angehauchten Japaner diese Mädels lieben und ihre Musik verschlingen. Auch kann ich mir gut vorstellen, dass Anime-Filme auf die Musik von BABYMETAL zurückgreifen werden. Der deutsche Markt dürfte auf die Mädels, die zwar singen, ansonsten aber eher für die Bühnenshowelemente zuständig sind, nicht so recht anspringen. Auch wenn das ganze etwas verkitscht wirkt, steckt da sehr wohl eine fette Prise Metal drin, auch wenn sich unsere Ohren nur schwer daran gewöhnen können. Die Herrschaften von DRAGONFORCE, namentlich Herman Li und Sam Totman, haben auch schon einige Erfolge in Japan gefeiert und haben daher gerne beim Bonus-Track ´Road Of Resistance´ mitgewirkt und eine Prise DRAGONFORCE in den J-Metal eingehaucht. Wie man es dreht und wendet, die drei Mädels werden ihren Erfolg feiern, zumindest in Japan.
7/10 - RB.


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