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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RENAISSANCE O ....

RENAISSANCE OF FOOLS

SPRING (49:20 min.)

METALVILLE / ROUGH TRADE
Daniel Magdic dürfte dem qualitätsbewussten Progmetaller aus der Frühphase von PAIN OF SALVATION ein Begriff sein. Der Gitarrist und Sänger hat mittlerweile mit RENAISSANCE OF FOOLS eine neue Combo am Start, mit der er dort ansetzt, wo Daniel Gildenlöw irgendwann den Faden fallen ließ, um sich in ausufernden Egotrips und belangloser Retromucke zu verlieren. Wie der Titel "Spring" andeutet, handelt ein Großteil des zweiten Albums der Schweden vom Arabischen Frühling in Tunesien. Die gleichnamige Suite, bestehend aus fünf Teilen, widmet sich komplett dieser Thematik und beinhaltet passend dazu einige orientalisch klingende Melodien und Riffs, die unter die Haut gehen. Besonders herausheben möchte ich ´State Of Oppression´, das mich mit seinen Chören immer wieder an KING`S X erinnert. Die Tatsache, dass Ty Tabor für den Mix verantwortlich zeichnet, ist dabei sicher nur ein Zufall. Aber auch das wunderbar verschachtelte Drumming im folgenden ´Revolution´ sollte nicht unerwähnt bleiben. Dafür zuständig ist das zweite ROF-Gründungsmitglied Magnus Karlsson. Komplettiert wird das Quartett durch Basser Linus Carlsson und Sänger David Engström, der sich die Vocals teilweise mit Meister Magdic teilt. Dies funktioniert insbesondere beim Opener ´Counting Down´ ganz famos. Ein besseres Stück hätte man als Einstieg gar nicht auswählen können, denn nach ruhigem Beginn steigert sich dieses Schmuckstück zu einer der mitreißensten Kompositionen des laufenden Jahres. Nicht nur der Refrain ("I`m counting down…sinking deeper down…"), sondern der gesamte Text ("Trust is just a weakness, makes you fragile and vulnerable") dürfte gehörig Wasser für die Mühlen aller intellektuellen Melancholiker liefern. Diese Zielgruppe, die sich aus Anhängern von PORCUPINE TREE/STEVEN WILSON & Co rekrutieren dürfte, hat ihre Bestellung bei Amazon oder einem anderen Onlineshop ihres Vertrauens an dieser Stelle eh schon platziert. Die letzten Zweifler können ja vielleicht durch den Gastauftritt von Kristoffer Gildenlöw bei ´Scars´ überzeugt werden oder auch durch die fetten neun Punkte unter dieser Rezension.
9/10 - AF.


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