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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BONZ

BONZ

BROKEN SILENCE (39:04 min.)

ETERNAL SOUND / MEMBRAN
Rap-Metal als Subgenre des Crossover feierte in den 90ern mehr oder weniger fröhliche Urständ und warf gar in Deutschland mit Blue Manner Haze einen sehr hörenswerten Ableger ab. Mit dem mächtigen Bonz sendet einer der amerikanischen Szenevorreiter ein neues Lebenszeichen über den großen Teich; als Frontmann von Stuck Mojo hinterließ der Gute durchaus seine Spuren. Da er nicht vom Reimen lassen kann und will, widmet er sich auch 2015 seiner alten Liebe - und wirkt dabei schlicht aus der Zeit gefallen, denn es muss konstatiert werden, dass Rap Metal (zum Glück) nie das ganz große Ding war, und dafür gibt es schließlich Gründe. Auch wenn Bonz sein Handwerk versteht und seinen fließenden Sprechgesang nicht ungeschickt über den ihm gewobenen instrumentalen Teppich legt, so wird doch an einigen Stellen überdeutlich, dass hier zwei Partner eine Zweckehe eingehen. Den brachialen, stark in den Vordergrund gemischten Riffs mangelt es zu sehr an Virtuosität, als dass sie als kongeniale Partner fungieren könnten. Ausnahmen sind der Opener "Sinister Grin" sowie der gelungene Titeltrack, ansonsten verliert man sich Stakkatogewittern ohne großen Wiedererkennungswert ("Take It Personal"). Im Fahrwasser von Body Count wird es vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit für Bonz geben; um dauerhaftes Interesse hervorrufen zu können mangelt es hier jedoch schlicht an Klasse.
6/10 - PM.


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