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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MEGAHERZ

MEGAHERZ

ZOMBIELAND (49:45 min.)

NAPALM /
„Eine Zombieseuche ist ausgebrochen. Für Loser Columbus bedeutet das viel Ärger. Also macht sich der Student an der Seite von Draufgänger Tallahasse und zwei Schwestern auf, um gegen die Zombies zu kämpfen.“ Was sich hier wie eine Beschreibung für einen Film liest, ist es letztlich auch, denn „Zombieland“ ist ein skurriler Splatter-Spaß aus dem Jahre 2009 mit Jesse Eisenberg und Woody Harrelson. Im Gegensatz zu dieser Horror-Komödie ist „Zombieland“ von MEGAHERZ das aktuelle Album der Münchener, welches am 24.10.2014 erscheint und neues Futter für die NDH-Gemeinde darstellt. Die Zombie-Thematik ist spätestens seit „The Walking Dead“ wieder in aller Munde und der kürzlich erzielte Zuschauerrekord beim Start der 5. Staffel der Serie mit den „Beißern“, wie die Untoten fast pathetisch genannt werden, gibt dem Thema zusätzlich Nahrung. Nicht verwunderlich also, dass man sich auch musikalisch mit den vor sich hin schlurfenden, verfaulten Fleischkörpern auf zwei Beinen auseinandersetzt. Wie die Serie ist auch „Zombieland“ kommerziell ausgerichtet, was für das Genre jetzt keine Besonderheit ist. Für MEGAHERZ dagegen schon eher, denn so viel Industrial und Härte wie gewohnt bekommen wir mit „Zombieland“ nicht geboten. Wenn es dagegen mal wie gewohnt zugeht, erkennen wir die Münchener wieder, dazwischen gibt es eher Querverweise zu RAMMSTEIN und UNHEILIG. Während die Berliner in vielen Fällen als Einflussreferenz genannt werden, fristen UNHEILIG in diesem Punkt eher ein Mauerblümchendasein. Doch hier eröffnen sich gewaltige Möglichkeiten, denn RAMMSTEIN machen sich rar und nehmen nur noch lukrative Festival-Auftritte wahr, während der Graf unlängst seinen Abschied angekündigt hat. Das gestandene Quintett stößt also gekonnt in die Lücken, die sich durch diese beiden Bands eröffnen und man schielt nicht ganz unberechtigt nach Airplay. Bei der jetzt anstehenden Tour, die die Band bis nach Russland führen wird, dürfen sich die Fans auf reichlich Groove und Songs mit ordentlich Hitpotenzial freuen, was für mitreißende Live-Auftritte spricht. Der Titel des Albums verspricht mehr Düsternis, als das Album letztendlich zu halten vermag, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein und konstatieren, dass MEGAHERZ mit „Zombieland“ neue Fans in der Phalanx zwischen UNHEILIG und RAMMSTEIN gewinnen werden, während die alten Fans die Entwicklung hoffentlich nachvollziehen und bei der Stange bleiben.
8/10 - RB.


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