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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOTÖRHEAD

MOTÖRHEAD

AFTERSHOCK TOUREDITION (68:12 min.)

UDR /
Nachdem es doch einige Zeit eher schlechter stand um unser aller Idol Lemmy, wurde jetzt für den Sommer eine neue Tour des Urgesteins angekündigt. Passend zu diesem Anlass erscheint nun das wirklich gute letzte Album Motörheads namens „Aftershock“ (Review zur regulären Scheibe weiter unten) in einer Tour-Edition mit einer zusätzlichen Live-CD (die angegebene Spielzeit bezieht sich nur auf diese). Hier werden vierzehn Songs präsentiert, die bis auf zwei Ausnahmen identisch sind mit der 2012-Tour Motörheads. Das neue „Lost Woman Blues“ und „Just ‘Cos You Got The Power“ ersetzen “The One To Sing The Blues” und “You Better Run”. Man merkt Lemmy die zurückliegenden Strapazen in seinem eher verhaltenen Gesang zwar an, aber es tut gut, ihn zu hören. Meister Webb hat die Aufnahmen bei der Produktion sehr natürlich belassen, was ich persönlich sehr gut finde. Wer „Aftershock“ bis jetzt noch nicht gekauft hat, hat ab jetzt keine Entschuldigung mehr.

Tracklisting:
I Know How To Die
Damage Case
Stay Clean
Metropolis
Over The Top
The Chase Is Better Than The Catch
Rock It
Lost Woman Blues
Doctor Rock
Just `Cos You Got The Power
Going To Brazil
Killed By Death
Ace Of Spades
Overkill

PS: Es gibt mit Sicherheit einige Bands, bei denen ich nicht immer objektiv bin. Motörhead, zusammen mit Maiden meine Lieblingstruppe, gehören auf jeden Fall dazu. Bei jeder Neuerscheinung bin ich gespannt, was Lemmy und Co auf uns loslassen. Und nach den zahlreichen Hiobsbotschaften über Lemmys Gesundheit, die uns über den Sommer hinweg erreichten, war ich auf ‘Aftershock‘ noch gespannter als sonst. Obwohl Motörhead ja keine schlechten Platten veröffentlichen können; entweder sind es gute, richtig gute oder geniale Scheiben. Der aktuelle Silberling präsentiert sich, das sei schon einmal vorweg genommen, als richtig gute Scheibe. Der geile Opener „Heartbreaker“ und das folgende „Coup De Grace“ sind flotte, typische Motörbanger, „Lost Woman Blues“ ein schleppender Track in der „Metropolis“-Tradition, mit einigen zusätzlichen Blues-Einflüssen versehen. „End Of Time“ bedeutet Speed und ist sehr Double-Bass betont, während „Do You Believe“, welches sich auch gut im Live-Set machen würde, und „Death Machine“ fette Motör-Groover sind. „Dust And Glass“ fällt balladesk aus, während der nachfolgende Track „Going To Mexico“ ordentlich auf das Gaspedal tritt. „Silence When You Speak To Me“ ist ein ebenfalls live-würdiger, fetter Groover, während „Crying Shame“ zwar auch im Midtempo daher kommt, aber deutlich bluesiger ausfällt. „Queen Of The Damned“ ist wie der Opener ein absolut geiler Motörbanger, während die nachfolgenden „Knife“ und „Keep Your Power Dry“ wieder in dem so typischen Motörhead-Midtempo-Groove durchgezogen werden. Das abschließende, geile „Paralyzed“ drückt wieder ordentlich auf´s Gaspedal und beschließt eine richtig gute Scheibe, die durch eine gelungene Produktion und ein - natürlich wieder einmal - geiles Cover abgerundet werden. Studiotechnisch merkt man glücklicher Weise nichts von Lemmys gesundheitlichen Problemen; von denen man bei Lemmy als Fan eigentlich nie ausgehen wollte, galt er trotz seiner ungesunden Lebensweise doch als unverwüstlich. Möge er uns auch in dieser Form noch lange erhalten bleiben. Cheers! Und nicht vergessen: ‘Aftershock‘ kaufen!
Ohne Wertung - LL.


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