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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BIGELF

BIGELF

INTO THE MAELSTROM (62:11 min.)

INSIDE OUT / UNIVERSAL
Bigelf sind eine jener Bands, von denen die meisten zwar mal gehört haben, ohne dabei jedoch mit deren Musik vertraut zu sein. Ersterer Umstand ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass Mike Portnoy in der Vergangenheit nicht müde wurde, die Werbetrommel für eine seiner Lieblingsbands zu rühren. Dementsprechend kann es nicht überraschen, dass der Drum-Oktopus seine Kumpels auf "Into The Maelstrom" seine Dienste zur Verfügung stellte, um die Reinkarnation einer totgeglaubten Band zu ermöglichen. Der Freakfaktor ist bei Bigelf ungebrochen hoch, klingen sie doch weiterhin wie eine Progversion der frühen Galactic Cowboys (does anyone remember?), ausladende Beatles-Reminiszenzen inklusive. Es sei hiermit allen Hörern angeraten, der Band gut angeschnallt zu folgen, wenn sie etwa mit knackigen Muse-Riffs angereichert ihre eigene "Space Odyssey" einläutet ("Hypersleep") oder Pink Floyd mit T.Rex im Gewächshaus eines einen Raumkreuzers in den Orbit schicken (das programmatisch betitelte "The Professor & The Madman" - gibt´s da eigentlich ´nen Unterschied?). Auch ein Goodtime Pop-Rocksong wie "Already Gone" steht den Hutträgern gut zu Gesicht. Vielschichtige Harmonienkaskaden und verquere Arrangements stehen in Bigelfs Version proggiger Sounds weit mehr im Vordergrund als instrumentale Großtaten, und so ist "Into the Maelstrom" auch ein über eine gute Stunde äußerst vielschichtig komponiertes Album, dass über einige Strecken tatsächlich Sogwirkung zu entfalten vermag. Jedoch vermisst man über die gesamte Spielzeit doch den roten Faden, das die Aufmerksamkeit kontinuierlich fesselnde Element, als dass man hier von einem großartigen sprechen könnte. Für Freunde von tief in den 60ern und 70ern verwurzelten Progsounds steht somit unterm Strich ein Fest, für Fans anspruchsvoller Kost eine lohnenswerte Investition, die Kurzweil garantiert.
7,5/10 - PM.


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