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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MASCOT PARADE

MASCOT PARADE

CAUSE & EFFECT (43:45 min.)

NOISEHEAD /
Mascot Parade kommen aus Schweden und haben 2008 ihr erstes Album namens „Deathmatch“ herausgebracht. Satte fünf Jahre hat es also gedauert, bis die Alternative-Metal/Rock-Kapelle mit „Cause & Effect“ den Nachfolger dazu aufgelegt hat. ´Ne ganz schön lange Zeit im schnelllebigen Musikgeschäft. Viele Bands, die sich solche Pausen gegönnt haben, sind schon unter die Räder gekommen oder zwischen ähnlich klingenden Newcomern untergegangen. Letzteres wird Mascot Parade wohl kaum passieren, denn zu eigenständig, zu anders sind die Skandinavier unterwegs. Der musikalische Teil ist dabei mit ordentlich Druck versehen, ziemlich heavy, arschtretend. Aber der Gesang passt auf den ersten – und auch zweiten oder dritten – Eindruck so überhaupt nicht dazu. Frontmann Henrik Bringas hat ein Organ, das so nöhlend, so desinteressiert und gleichzeitig wehklagend und melancholisch daher kommt, dass der Körper nicht weiß, ob er vor Abscheu die Fußnägel hochrollen oder vor Begeisterung eine Gänsehaut erzeugen soll. Während sich seine Mitstreiter abmühen, der Scheibe einen fetten, modernen Anstrich und den entsprechenden Groove zu verpassen, scheint Bringas eher sein ganz eigenes Ding durchzuziehen, auf einer völlig anderen Wolke zu schweben. Natürlich sind beide Parts auch aufeinander abgestimmt, ziehen also nicht völlig aneinander vorbei, aber zumindest für mich persönlich will sich einfach keine Harmonie einstellen. Mein Verstand, mein Gehör warten stets auf ein raues Organ, darauf, dass der düstere, metallische Sound mit einem kratzigen Gesang verheiratet wird, aber das passiert einfach nicht. Nicht beim ersten Durchlauf und auch nicht bei denen danach. Grade die Kombination aus Musik und Gesang sind bei Mascot Parade so speziell, dass sie für einen Großteil zufälliger Zuhörer wohl – wie in meinem Falle – unverständlich klingen, nicht aufeinander abgestimmt. Für Fans von Alternative Metal, Heavy Rock oder artverwandter Spielarten, die es etwas außergewöhnlicher wollen, könnte „Cause & Effect“ ein kleines Juwel sein, in meinen Ohren wäre die Band aber mit einem aggressiveren Sänger deutlich besser bedient.
6/10 - CW.


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