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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: ROOTS OF PAIN

ROOTS OF PAIN

COUNTDOWN TO ARMAGEDDON (34:57 min.)

MEMORIAL /
Ob man sich nach dem gleichnamigen Song der deutschen Metalcoreler von Caliban benannt hat, weiß ich nicht, aber grundsätzlich klingt es so, als versuche man in die Fußstapfen der Jungs aus dem Ruhrgebiet zu treten, sprich: es gibt Thrash-lastigen Metalcore (oder Melodic Death, die Grenzen sind inzwischen ja äußerst fließend) mit rauen Vocals und immer wieder aufflackernden Black-Metal-Parts, sowohl was die frostigen Gitarrenriffs angeht als auch den Gesang. Das Problem ist: ähnlich wie bei dem Thema der Scheibe, dem ja eben nicht eingetroffenen Ende der Welt im vergangenen Jahr, so ist man auch soundtechnisch etwas hinten dran. Vor 6 oder 7 Jahren noch wäre die Platte en vogue gewesen, hätte perfekt in den Zeitgeist gepasst und wäre sicherlich abgefeiert worden ohne Ende. Jetzt, 2013, wirkt „Countdown To Armageddon“ etwas altbacken und leider auch nicht so gut, dass sie den Nostalgie-Bonus erhalten könnte. Die Italiener machen ihre Sache nicht wirklich schlecht, sondern paaren Caliban mit Machinemade God und ein wenig Soilwork, aber das Problem ist einfach, dass es unfassbar vorhersehbar ist. Und unglaublich unselbständig wirkt. Ich bin mir sicher, dass man jemandem, der diese Platte und noch eine Handvoll ähnlicher Scheiben gehört hat, zwei Tage später keine positive Antwort mehr über besondere Charakteristiken, Songtitel oder Ähnliches abringen kann, weil sie einfach im Mittelmaß untergegangen ist. Damit könnte auch das Zitat auf der Rückseite des Booklets zu einer Art selbst erfüllender Prophezeiung in Bezug auf die weitere Karriere der Südländer werden, sollte man sich nicht ein wenig aus der eigenen Komfortzone herausbewegen: „We are wrong in interpreting the artifacts. The ancients did not predict the end of the existence but the beginning of the end!“
6/10 - CW.


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