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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MESMERIZE

MESMERIZE

PAINTROPY (53:06 min.)

PUNISHMENT 18 / ITALIEN-IMPORT
Den aktuellen Output der Mailänder Combo Mesmerize fand ich zunächst recht enttäuschend, da das Material im ersten Durchlauf in weiten Teilen unspektakulär blieb, die Mischung aus Thrash, Heavy Metal und eingestreuten modernen Elementen irgendwie nicht zünden wollte. Dieser Eindruck hat sich mit zunehmenden Durchlaufsfrequenzen nicht bestätigt. Man mag jetzt darüber streiten, ob es sich bei dem Material um Songs mit verzögerter Zündung handelt oder ob ich schlicht der Spätzünder bin. Fakt ist jedoch, dass der Opener „It Happened Tomorrow“ (cooler Titel!) eine sorgsamst ausgewählte Thrashnummer mit leicht verzerrtem Gesang darstellt, welcher die Scheibe optimal eröffnet. Auch das folgende „2.0.3.6” hämmert in beeindruckender Manier los. Track drei, “A Desperate Way Out” beginnt schwülstig-relaxed und erinnert dezent an Blind Guardian, bevor auch hier nach 30 Minuten die Thrashkeule ausgepackt wird. Und dann, ja dann passiert, was auf dem dritten Song schon ansatzweise zu registrieren war: „Monkey In Sunday Best“ senkt das Niveau deutlich und erste Langeweile macht sich breit. Das bessert sich auch frühestens mit dem sechsten Track („Within Without“), der – ebenso wie noch viel deutlicher Nummer 13 („Promises“) - auf einigermaßen nette Gesangsmelodien setzt. Track Sieben („One Door Away“) schlägt in eine ähnliche Kerbe, wirklich herauszuheben ist allerdings das erneut thrashige Titelstück („Paintropy“) mit integrierten Grunts an Position Acht. Der Rest dazwischen ist ganz nett, aber irgendwie dann doch nicht in Gänze überzeugend.
Fazit: Mesmerize springen zu oft zwischen den Genres (Thrash, Heavy Metal, Modern Metal) hin und her und sind somit nicht Fisch, nicht Fleisch. Das andere Manko sind die guten Ansätze bei den Gesangsmelodien, aus denen aber noch viel mehr herauszuholen gewesen wäre. Somit gibt es „nur“ sehr gute sieben Punkte.
http://www.punishment18records.com
7/10 - SBr


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