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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MARTYRD

MARTYRD

THE MORTAL COIL (59:39 min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
„The Mortal Coil“ ist mal wieder eine dieser CDs, mit denen ich mich bei der Besprechung unglaublich schwer getan habe. 2008 hatte ich das 8-Track-Demo „Blue And Black“ der New Yorker Jungs besprochen und den Heavy Metal-Mix mit sieben Punkten abgefunden. Im Nachhinein betrachtet, eine etwas zu hoch gegriffene Bewertung. Den Nachfolger „Maniac“ habe ich nie gehört und auch der vorliegende Output „The Mortal Coil“ ist nicht mehr brandneu (erschien bereits 2011). Insofern ging ich mit vorsichtigem Abstand an diesen Output, da ich nicht zu euphorisch sein wollte, aber aufgrund der zuletzt zu positiven Kritik auch nicht überkritisch rezensieren wollte. Kein besonders gutes Vorhaben, denn so schwankt man doch sehr. Zumal der Fünfer die noch auf „Blue And Black“ dezent vorhandenen Prog-Einflüsse mächtig ausgebaut hat, denn auf den insgesamt 12 Stücken strecken sich Martyrd zwischen Prog, Heavy und Thrash Metal, was die Notenfindung keinesfalls vereinfacht. Der Opener „Separated“ etwa ist ziemlich proggy, während der dritte Track, „Pain Of Reason“ fast schon Maiden-lastig bginnt. Das folgende „Sinner“ ist sicherlich einer der härtesten Songs auf dem Album und wartet mit guten Thrash-Riffs auf. Doch schon das folgende „Be Forever“ vermischt sanfte mit ausgesprochen proggigen Tönen und hinterlässt den Hörer recht ratlos, was die Genreeinstufung der Amis betrifft. Wollte man eben noch den Kopf im Takt schütteln, verliert man sich jetzt in ellenlangen Gitarrenspielereien. Nicht schlecht, aber schwer umzuschalten. Mein Highlight der CD ist sicherlich „The Keeper“, welches mit guten Ideen und exzellentem Gitarrenspiel aufwartet. Aber auch das abschließende, dreiteilige „The Mortal Coil“, von denen der letzte Akt, „Succumb“, mit toller Melodie und gelungener Dramatik absolut überzeugt, ist ein Musterbeispiel an gelungener Gratwanderung zwischen Thrash und Prog. Um sich selbst eine Vorstellung von Martyrds Sound zu gönnen, hört man am besten zunächst in die Lieder „The Veil“ und „The Keeper“ rein, denn hier bekommt man die komplette Spannbreite von melodiösem Thrash bis hin zu Dream Theater.
Fazit: „The Mortal Coil“ überzeugt mit jeder Drehung mehr und mehr, auch wenn ein oder zwei Songs nicht mit der Qualität des Rests mithalten können und die Übergänge zwischen den einzelnen Tracks nicht immer 100%ig gelungen sind. Nach langer und reiflicher Überlegung lautet mein Urteil: fette acht Punkte!!! http://www.martyrd.com
8/10 - SBr


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