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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BEYOND THE SH ....

BEYOND THE SHORE

GHOSTWATCHER (30:59 min.)

METAL BLADE /
Sieht nicht aus wie Emmure, klingt aber fast genauso. Review Ende. Das wäre vielleicht nicht sonderlich fair, der Band aus Kentucky gegenüber, aber de facto hätte man beinahe alle wichtigen Infos zu ihrem Debüt-Album in einem Satz beisammen. Technisch ambitionierter Deathcore, wie er im Buche steht, fett produziert (wie bei Metal Blade natürlich nicht anders zu erwarten), druckvoll ohne Ende, mit tonnenschweren Breakdowns und Moshparts durchzogen und sowohl Gitarrenriffs als auch die dunklen Vocals immer wieder mit Stutter- und sonstigen Effekten belegt. Dabei gehen die 10 Songs bis auf das instrumentale „Milestone“ in der Mitte der Platte so nahtlos ineinander über, dass man kaum merkt, welcher Track gerade dran ist. Das kann man als Homogenität oder Beliebigkeit auslegen, je nach Neigung des Hörers. Fakt ist, dass „Ghostwatcher“ genau das Futter liefert, was Fans von Emmure, Confession oder auch The Last Charge so von ihnen erwarten. Plus etwas mehr. Und dieses „Mehr“ sind zum einen die vereinzelten Gesangseinlagen, die dem sonst so harschen und brutalen Soundgewand zwar völlig entgegenstehen, sich aber trotzdem nicht wie ein Fremdkörper anhören, wenn sie eingesetzt werden, was auch daran liegt, dass nicht jeder Refrain auf Teufel komm raus gesungen werden muss, sondern hier sehr sparsam an die Sache herangegangen wird. Und zum anderen ist dieses „Mehr“ die technische Seite, die sie dann doch immer wieder ein wenig von der Konkurrenz abhebt, denn es wird nicht einfach nur fett nach vorne geholzt, sondern auch des Öfteren gezeigt, wie gut die Saitenfraktion bei Beyond The Shore doch in Wirklichkeit ist. Der Bass ist eine Wucht und die Gitarren sind in der Lage, sowohl das typische Core-Riffing abzuliefern, als auch epischere oder chaotischere Momente zu erzeugen, die der Band beide sehr gut zu Gesicht stehen. Insgesamt bleibt es aber dabei, dass „Ghostwatcher“ noch immer zu viel nach Schema F gestrickt wirkt, sich zu sehr an gängigen Genre-Standards orientiert. Wenn die Jungs hier ansetzen und sich beim nächsten Album ein wenig freischwimmen sollten, sieht´s gut aus, aber im Moment reicht´s nur für das gehobene Mittelfeld.
6/10 - CW.


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