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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MANILLA ROAD

MANILLA ROAD

MYSTERIUM (49:59 min.)

ZYX /
Mit ‘Mysterium‘ wuchten die Wichita-Kauz-Metaller um Bandkopf Mark ‘The Shark‘ Shelton ihr mittlerweile sechzehntes Studioalbum in die Regale. Hat sich etwas durch den neuen deutschen Schlagzeuger Neudi geändert? Nicht wirklich, denn die Trademarks der Band bleiben auch weiterhin enthalten: Sheltons Gitarrenspiel, der relaxte Gesang von Brian ‘Hellroadie‘ Patrick, die epischen Breitwand-Songs und die wenig ansprechende, aber wohl nicht mehr besser zu erwartende Produktion. Aber gute Songs zu schreiben, das funktioniert bei den Epic Metallern auf jeden Fall immer noch. Der rhythmische, im Midtempo angesiedelte Opener „The Grey God Passes“, das schnelle „Stand Your Ground“, das halbballadeske „The Battle Of Bonchester Bridge“, das epische und rhythmische „Do What You Will“ und die drei besten Songs des Albums, das stampfend epische „The Hermitage“, das rhythmische „Hallowed Be Thy Grave“ und das etwas schnellere, mit einer geilen Vocalmelodie versehene „Only The Brave“ sind beste Beispiele hierfür. Mit den letzten drei Tracks allerdings verdutzt der Mastermind ein wenig. „The Fountain“ ist ein balladesker, fast folkiger Song und erinnert mich hierbei ein wenig an Jethro Tull. Das folgende „The Calling“ basiert nur auf Effekten und als das abschließende „Mysterium“ wieder nur akustisch balladesk beginnt, zieht sich dann doch eine Augenbraue nach oben. Aber ‘The Shark‘ weiß, was er seinen Anhängern schuldet. Irgendwann setzt bei diesem elfeinhalbminütigen Titeltrack ein richtig fettes Gitarrenbrett ein, eine coole Vocalmelodie kommt hinzu und verwandelt die Nummer in ihrer Gesamtheit zu einem wirklich schönen, epischen Rauswerfer. Ohne Berücksichtigung des „Effekt-Songs“ bekommt ‘Mysterium‘ was es verdient: eine Neun-Punkte-Bewertung. Und ihr könnt endlich losziehen, um Euch die Scheibe zu besorgen. Ihr seid schon unterwegs? Gut so.
9/10 - LL.


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