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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAZORWYRE

RAZORWYRE

ANOTHER DIMENSION (46:28 min.)

INFERNÖ RECORDS / FRANKREICH-IMPORT
Um das vorweg zu schicken: Metal gab es auch in Neuseeland schon zu jeder Zeit, wenngleich dieser erst in den Zeiten zunehmender Vernetzung der Szene als auch mit Hilfe des Internets in den Rest der Welt vorzudringen scheint. Seien es nun Confessor, Rose Bayonet oder Tyrant in der Achtzigern, später auch Black/Death Metal wie Daemon in den Neunzigern oder heutzutage moderne Bands wie 8Foot Sativa oder Dawn Of Azazel. Aber auch die Qualität wird immer besser. Waren es noch vor ein paar Jahren die DeathThrasher Tainted die im Vorprogramm von Iron Maiden in ihrer Heimatstadt Christchurch Stimmung machen durften, so sind es aktuell Razorwyre aus Wellington, die mit ihrem Sound noch viel besser als Opener der Jungfrauen angekommen wären. Was die Jungs auf diesem ersten Full Length-Output an traditionellem Heavy/Speed Metal aus allen Rohren blasen ist allererster Güte. Abgesehen von ihrer geographischen Herkunft und der damit gekoppelten Verbundenheit zu Britannien merkt man den fünf Musikern auch musikalisch an, dass ihre Wurzeln in Großbritannien liegen, denn der NWoBHM-Anteil – insbesondere auch der melodische Einfluss von Maiden – schimmert sehr oft durch. Was letztlich die Frage nach der Originalität aufwirft, obwohl – der Eindruck sollte vermieden werden – der Trupp keineswegs wie Maiden klingt. (Eine härtere Ausgabe von Grim Reaper – aufgrund des Gesanges – wäre ein halbwegs angemessener Vergleich.) Spielt aber irgendwie auch keine große Rolle, wenn Nummern wie das schnelle „Nightblade“, der Titeltrack (der nach dem trägen Beginn erst richtig aufdreht), das harte „Desert Inferno“, das schlichtweg saugute „Speed Warrior“ oder das extrem klassische „FOBF – Fight Or Be Fucked“ aus den Boxen knallen. Dieses Album hat alles was ein zukünftiger Klassiker braucht: ein (Fast)Alleinstellungsmerkmal (ich rede nur vom Musikgeschmack in 2012), aggressive und schnelle Riffs, deutliche und gut ausgearbeitete Melodien, eine kompetente Rhythmus-Truppe und einen guten, halbwegs variablen Sänger. Plus gute Songs, eine annehmbare Produktion sowie ein gelungenes Artwork. Und das Infernö Records mittlerweile den Status haben ihre Bands auch richtig zu supporten, sieht man wohl daran, dass Razorwyre 2013 für das KIT gebucht sind. KAUFEN! http://www.inferno-records.net
8,5/10 - SBr


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