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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MONO INC.

MONO INC.

AFTER THE WAR (53:07 min.)

ROOKIES & KINGS / SPV
Zugegeben, „After The War“ ist ein düsterer Titel, der Schreckensszenarien, Leid und Tod erahnen lässt. Dementsprechend habe ich mich auf ein düsteres Album eingestellt, was sich aber bereits durch den Opener ’My Worst Enemy’ erledigte, denn der Song steht von seinem musikalischen Ausdruck her alles andere als im Kontext des Albums, sieht man mal von der Eröffnungssequenz ab, die Maschinengewehrsalven, Explosionen und Hubschraubergeräusche an unser Ohr dringen lässt. Davon abgesehen ist ’My Worst Enemy’ wie auch der übernächste Track ’After The War’ auf Eingängigkeit getrimmt und geht schnell ins Ohr, ohne große Nachhaltigkeit zu entfalten. Dazwischen befindet sich mit ’No More Fear’ eine ruhige Midtemponummer, die noch zusätzlich auf gute Stimmung macht. ’Wave No Flag’ ist ebenfalls eine zurückhaltende Nummer mit schönen Tastenklängen und führt bereits nach vier Songs zu dem Resümee, dass der Auftakt doch recht verhalten und alles andere als zwingend ausgefallen ist. Mit ’Arabia’ folgt die zweite Single-Auskopplung, zu der auch ein Video gedreht wurde. Endlich wird mal ein wenig Tempo gemacht und der mit arabischem Feeling gewürzte Song kann erstmals ordentlich punkten. ’In The End’ hat nur dem Namen nach was mit Linkin Park zu tun, ansonsten dominiert auch hier wieder ein beschauliches Tempo mit nettem Refrain, der zum Mitsingen einlädt. Von den ruhigeren Songs ist ’In The End’ echt gelungen und wird den Fans auch live viel Spaß machen. Starten MONO INC. jetzt durch? Mit ’From The Ashes’ geht man endlich mal wieder etwas Tempo, auch wenn es ein typischer Strophe-Refrain-Song ist. ’Grown’ scheint eine recht unscheinbare Nummer zu sein, entfaltet aber in meinen Ohren einen ganz besonderen Reiz und gehört für mich daher zu den Highlights des Albums. Wenn alle Songs der Monos auch eine schwarze Komponente hätten, könnten man sicherlich noch einiges an Potenzial heben. Stattdessen gibt es mit ’My Songs Wear Black’ eine Piano-Ballade ohne besonderen Esprit, karo-einfach gestrickt und recht langweilig. Mit ’Forever’ liegt man schon auf der Zielgerade, die Luft ist bereits dünner und die Ideen fast ausgegangen, sprich, ein Song mit Füllerqualität. Mit dem Rausschmeißer ’The Long Way Home’ hat man sich einen auf Dramatik getrimmten, instrumentalen Abgang verschafft und gleichzeitig die Eröffnungssequenz für die folgenden Konzerte. Erwähnenswerte Besonderheit bei dieser Veröffentlichung ist, dass es eine auf 1.000 Kopien limitierte Fanbox-Edition gibt, die in schwarzer Lackverpackung daherkommt und eine DVD, eine Kette mit Rabenanhänger, eine Raben-Sprühschablone, einen Aufnäher und eine signierte Erinnerungskarte beinhaltet. Daneben wird noch eine Deluxe-Version mit DVD sowie die reguläre Veröffentlichung angeboten. Fans werden diese speziellen Versionen dem Handel sicherlich aus den Händen reißen, denn sie lieben nun mal den recht seichten Gothic der Band, die noch diesen Sommer auf einigen Festivals auftauchen und die Gemeinde mit ihren neuen Stücken beglücken wird.
7,5/10 - RB.


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