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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MARTYR LUCIFE ....

MARTYR LUCIFER

AREWELL TO GRAVELAND (56:18 min.)

BUIL2KILL / AUDIOGLOBE
Musik aus Italien gehört bei mir zu den Gütern, die recht sparsam Eingang in meine Musiksammlung finden. Irgendwie haben die Italiener ein anderes Musikverständnis, zumindest treffen sie meinen Zeitgeist nicht in der Form, wie es zum Beispiel Bands aus Finnland schaffen. Bei Martyr Lucifer war ich positiv gespannt, denn hier handelt es sich um eine Dark-Metal-Band. Gleichzeitig ist „Farewell To Graveland“ das Debüt der Italiener, die in reichlich Mannstärke daherkommen, grüßen mich doch sechs Jungs und ein Mädel vom Back-Cover. Wenn man nun vermutet, dass ihr die angestammte Position der female vocals zugedacht ist, der irrt. Die Italiener gehen recht forsch an die Sache ran, denn „Farewell To Graveland“ knallt ganz ordentlich und der raue, männliche Gesang gibt der ganzen Atmosphäre einen düsteren, aber auch harschen Anstrich. Ihre Musik reift mit jedem Umlauf und offenbart das gewisse Etwas, das diese Scheibe von den üblichen Veröffentlichungen unterscheidet. Es wird nicht auf den Mainstream geschielt, die Songs kommen mit genügend Ecken und Kanten daher und lassen dem Hörer viel Raum, seinen Favoriten zu entdecken. Doch wer jetzt meint, dass Martyr Lucifer nur lospreschen und versuchen, mit harten Gitarrenriffs zu punkten, der irrt ein weiteres Mal. Bereits ´Onironauta (The Demon Of The Earth)´ ist ganz anders, wirkt im Vergleich zu den bisher gehörten Songs richtiggehend fragil und durch die sanften Gitarrenklänge schon einschmeichelnd. Mit diesem Song scheint die CD eine Wende zu erhalten, denn die zweite Albumhälfte ist wie ein Hoffnungsschimmer oder wie ein Licht am Horizont, wenn man die erste Hälfte des Albums mit der Untergangsstimmung gleichsetzt. Abgeschlossen wird das gelungene Debüt mit dem Longtrack ´The Horseride´, der durch seine schönen Instrumentalparts punkten kann und von seinem Abwechslungsreichtum lebt. Auf diesem Niveau darf es weitergehen, die Band hat ihre Story spannend und gut verpackt und scheint ein gutes Feeling für den Songsaufbau zu haben.
7,5/10 - RB.


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