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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RUNNING WILD

RUNNING WILD

SHADOWMAKER (50:37 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Nach dem Abheuern vor einigen Jahren hat Rock’n´Rolf sich nun wieder entschlossen, unter dem Jolly Roger zu segeln. Er und die Plattenfirma ergossen sich im Anschluss in Vorablobpreisungen. Was bleibt nun davon übrig? Dass Running Wild nicht mehr an ihre - in meinen Augen - besten Werke „Gates Of Purgatory“ und „Branded & Exiled“ anknüpfen werden, war eigentlich klar. Aber sonst? Überraschenderweise funktioniert der neue Longplayer aber wirklich gut, wenn, ja wenn, man sich darauf einlässt, dass Running Wild heuer viel rockiger und beinahe fröhlich daherkommen und in einigen Fällen einfach nur abrocken. So sind „Riding On The Tide“ mit seiner guten Hookline, das etwas an „Branded & Exiled“ erinnernde, eher düstere „Black Shadow“, das mit einem Band-typischen Eröffnungsriff daherkommende „Locomotive“ und das mittelschnelle „Sailing Fire“ durchaus charakteristische Running-Wild-Kompositionen, auch wenn sie wie ersterer „fröhlicher“ wirken als es vielleicht in der Vergangenheit der Fall war. Eher untypisch erklingen dann die wirklich rockenden Songs, wie „Into The Black“, der Kiss-mäßige, leicht kitschige Party-Rocker „Me & The Boys“, das eher punk-rockige „I Am Who I Am“ und der mich etwas an Midnight Oil erinnernde Opener „Piece Of The Action“. Zwischen diesen beiden Extremen hängt dann der überlange Rauswerfer „Dracula“. Der Sound hierzu knallt ordentlich, vielleicht eine Spur zu steril, aber nicht wirklich störend und die Diskussion über Angelo Sasso spare ich mir an dieser Stelle einmal. Alles in allem gefällt mir diese zwischen Rocker und German Metal pendelnde Veröffentlichung recht gut. Man hätte halt nur im Vorfeld den Ball etwas flacher halten sollen und das unterirdische Cover etwas interessanter gestalten können.
7,5/10 - LL.


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