Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BEYOND THE BR ....

BEYOND THE BRIDGE

THE OLD MAN & THE SPIRIT (69:34 min.)

FRONTIERS /
Mit „The Old Man & The Spirit” liegt mir mal wieder ein Prog-Album vor, das mir auf Anhieb zusagt, weil hier ein richtig guter Sänger am Start ist und Prog- und Metal-Elemente vereint werden. Bereits der Opener ’The Call’ geht ordentlich nach vorne, hat kleine und absolut stimmige Schlenker eingebaut und strotzt nur so vor Kraft. Wie man anhand des Titels schon erahnen kann, handelt es sich bei „The Old Man & The Spirit” um ein Konzeptalbum und so geht es auch gleich über in ’The Apparition’. Hier kommt die zweite Gesangsstimme, diesmal eine Frauenstimme, zum Einsatz, so dass man auf eine weitere Komponente trifft, die dem Album Abwechslung verleiht. Nach über acht Minuten geht es weiter mit dem Instrumental ’Triumph Of Irreality’. Sicherlich ist ein solcher Einschub wie eine Reifeprüfung zu sehen, insbesondere weil das Stück über sechs Minuten andauert. Doch was soll ich sagen, diese Herausforderung meistern die Frankfurter wie selbstverständlich, denn sie arbeiten sich durch das Stück, wie ich es von den Großen des Genres gewohnt bin. Aber es ist auch nicht alles Metal, was auf dem Album zu hören ist. So kann ’World Of Wonders’ auch als guter Pop-Song durchgehen, insbesondere wegen der schönen Stimme von Dilenya Mar. Ihr männlicher Kollege, Herbie Langhans, ist eine ideale Besetzung am Mikro, es scheint sogar so als ob für ihn keine Herausforderung zu schwer zu sein scheint. Doch gehen wir mal im Album weiter, denn bei ’Doorway To Salvation’ legen sich die Gitarren knackig ins Zeug und auch der himmlische Gesang von Dilenya verhindert nicht, dass dieser Track hin und wieder metallisch ausbricht. Auffällig sind eingestreute, kleine elektronische Spielereien, so auch beim abschließenden, episch anmutenden ’All A Man Can Do’, das sehr schön mit unterschiedlich arrangierten Parts dahinfließt. Wo würde ich Beyond The Bridge ansiedeln? Sicherlich irgendwo in der Schnittmenge von Dream Theater, Symphony X und Threshold, die schon ein wenig Pate gestanden haben. Ungeachtet dessen ist „The Old Man & The Spirit” aber ein geiles Album geworden, das Dynamik, Prog und Metal stilvoll unter einen Hut bringt. Was bleibt abschließend zu sagen? Tolles Debüt. Ausrufezeichen.
8,5/10 - RB.


[ Zurück zum Index: 'B' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler