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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RE-ARMED

RE-ARMED

WORLDWIDE HYPNOTIZE (33:46 min.)

MASSACRE /
Man kennt das ja... man sitzt zu Hause auf dem Sofa und schaut ziemlich gedanken- und wahllos TV. Ein Blick in die Programmzeitschrift verrät einem, dass der nächste Film durchaus interessant sein könnte. Auch wenn man eine ähnliche Thematik um Verführung geistloser Massen und Horden von Zombiemutanten schon x-mal gesehen hat, ist man von dem thrashigen Stoff doch durchaus zu begeistern. Der Hauptdarsteller, Re-Armed sein Name, ist ein langhaariger, auf seine spröde Art charmanter Finne mit Patronengurten um den Oberkörper und einer richtig schönen Kutte. Nicht so völlig old-school, aber auch keiner von diesen modernen Kerlen, die einem irgendwie immer zu glatt gebügelt vorkommen. Er hat eine düstere Aura, etwas morbide, und scheint ein gewisses Interesse an Splatter- und Gore-Filmen, Zombies und auch an Politik zu besitzen. Er ist einer von den Kerlen, die man zwar nie so richtig vermisst, wenn sie nicht anwesend sind, die aber stets eine interessante Geschichte zum Besten geben und die Masse schnell in ihren Bann ziehen können. Der Film mit ihm kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Regisseure verstehen ihr Handwerk und obwohl der Film rein von den Produktionskosten her nicht mit den Großen der Branche mithalten kann, ist er dennoch wesentlich mitreißender und professioneller als zahlreiche B- und C-Movies ähnlicher Genres. Die technischen Fähigkeiten der Filmmacher sowie der Schauspieler sind auf jeden Fall aller Ehren wert und verheißen für die Zukunft Positives. Es kracht und zischt an allen Ecken, es spritzt Blut und es wird gestorben, so dass das Zuschauen eine helle Freude ist. Als der kurzweilige Film nach einer viel zu kurzen Laufzeit dann vorüber ist und einen angenehm zufrieden zurücklässt, weiß man, dass man sich am nächsten Morgen unbedingt mit den Kollegen darüber unterhalten muss. Aber kurze Zeit später fragt man sich schon: worüber eigentlich unterhalten? Irgendwie sind einem schon nach kurzer Zeit wieder fast sämtliche Szenen entfallen. Was beim Zuschauen noch so unterhaltsam war, ist kurz darauf schon wieder scheinbar gelöscht. Der Film war gut, keine Frage, aber irgendwie dann doch ohne Höhepunkte, die einem länger im Gedächtnis bleiben. Und so weiß man zwar am Tag danach noch, dass dieser Horrorstreifen mit dem räudigen Charme ein guter Zeitvertreib war, aber eben nichts, was einen darüber hinaus mitreißen kann. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, immerhin ist "Worldwide Hypnotize" das erste Lebenszeichen der Künstler (auch wenn diese bereits länger in der Szene unterwegs sind) und daher noch mit ein wenig Milde zu betrachten.
7/10 - CW.


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